Die Letzten. Allerletzten. Ehrlich jetzt.

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Jedes Mal sage ich mir: Das sind die Letzten. Die Allerletzen. Wirklich. So praktisch diese Topflappen auch sind – ich mag sie nicht nähen. Nach diversen Paaren, die ich genäht und größtenteils verschenkt hatte, nahm ich mir vor: Das war’s. Außer vielleicht noch einem letzten Paar für uns. Das schnitt ich dann auch zu und legte es nebenhin. Dann schnitt ich noch passende Zierstreifen für Küchenhandtücher zu. Und legte sie dazu. Das ist jetzt  – grob geschätzt – 3 Jahre her. DREI.

Nun sind wir gerade dabei, hier und da etwas umzuräumen, zu renovieren, Regale auszutauschen… und *huch* da fielen mir dieser fix-und-fertig vorbereitete Kram in die Hände. Ich kann es ja irgendwie nicht glauben, dass ich das alles echt seit drei Jahren von einer Ecke in die andere schichte (unter anderem Kram, versteht sich, so dass ich es nicht sehen muss).

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Topflappen-Ofenhandschuhe mit Apfelstoff | binenstich.de

Also. Das kann echt nicht sein. Einen Nähabend geopfert und vier Küchenhandtücher aufgehübscht und das LETZTE Paar Topflappen genäht. Und ich weiß wieder, warum ich die nicht gerne nähe: So viele Schichten. Und dann um alles Schrägband drumrum. Ich mag kein Schrägband nähen. Aber Schrägband um 2 Schichten Thermolam, 2 Schichten Volumenvlies und 4 x Baumwollstoff nähen –  das ist nochmal eine ganze neue Qualität von Schrägband-Quälerei. Also hier und da ein bisschen gepfuscht und nachts um 1 Uhr beschlossen: Ich lass das jetzt so.

Topflappen-Ofenhandschuhe mit Apfelstoff | binenstich.de

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Und ich sag Euch: Das waren die letzten. Wenn Ihr mehr sehen wollt, müsst Ihr die alten angucken. Da auch noch mal. Ah, und hier, stimmt. Neue wirds keine mehr geben. Und nähen durch 8 Schichten Material hoffentlich auch so bald nicht mehr.

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Aber ich sag Euch nochwas: Ich freu mich! Erstens hab ich die Sachen endlich, nach drei Jahren, fertig bekommen. Ein richtig gutes Gefühl, den leeren Platz in der Kiste anzuschauen, ehrlich jetzt! Außerdem haben wir es jetzt in der Küche sehr hübsch, denn obwohl Handtücher und Topflappen schon so lange rumlagen, gefallen sie mir noch immer richtig gut und ich freu mich, dass sie fertig bin. Und es sind wirklich geniale Topflappen, finde ich – mit diesen Einschüben. Und ein bisschen stolz bin ich tatsächlich, weil ich (wenn auch erst nach 3 Jahren) die Disziplin gefunden habe, diesen ungeliebten Nähstapel abzuarbeiten.
Yeah! Habt Ihr auch so ungeliebte Projekte in einer untersten Ecke schlummern? Ran da! Hinterher ist die Freude umso größer, ehrlich!

Weil: Endlich fertig! Und: Schweinehund besiegt! Doppel-Yeah.

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Vorlage Topflappen: The Idearoom
Verwendet: Je Topflappen 2 x Thermolam, Volumenvlies jeweils für das Hauptoval und für die Taschen. Dazu Baumwollstoffe und Schrägband. Und gute Nerven.
Handtücher: nach einer Idee von Sew4home
Stoffe: Das Ganze liegt ja schon seit drei Jahren hier rum… ich glaube, der Apfelstoff war von Butinette. Der rote Stoff – keine Ahnung.
Verlinkt: Creadienstag/Kostenlose Anleitungen

 

in Backen, Kochen, Küchenkram, Nähen, Und sonst so 10 Comments

10 Comments

  1. Uta

    *lach* aber sie sehen WIRKLICH schön aus!
    Wobei, ganz ehrlich: ich schätze mal, bei mir hätte das Fotografieren (ganz, ganz tolle, stimmungsvolle Fotos, obwohl es sich „nur“ um Topflappen und geschirrhandtücher handelt!) und einstellen im Blog bestimmt genauso so lange gedauert, hihi!
    Und ja, ich habe einige unfertige Dinge rumliegen…. Da näh ich lieber schnell mal ein paar Luftballonhüllen – schnelles Erfolgserlebnis garantiert 🙂
    Oder einen Kuschelhasen 😉
    Lg und schönen Tag
    Uta

    • Sabine | Binenstich

      Liebe Uta,
      DANKE! 🙂 Die Fotos drücken ein bisschen den Stolz und die Freude aus, dass ich sie endlich fertig habe. Deshalb etwas aufwändiger, das war irgendwie „angemessen“. Vielen Dank für das Lob, freut mich echt sehr.
      Und weißt du was? Das nächste, was ich nach den Topflappen genäht habe, war tatsächlich ein Hanna-Kuschelhase 😉
      Liebe Grüße
      Sabine

  2. KirschSüß

    Irgendwie habe ich jetzt Appetit auf Äpfel, hmm, merkwürdig. 😉
    Tolle Bilder und Schöne Topflappen.
    Die sehen garnicht so gemein aus, wie du sie beschrieben hast 😉
    Schöne Stoffwahl.

    ♡Grüße
    Janin

    • Sabine | Binenstich

      Liebe Janin,
      das täuscht, glaub mir! Die sehen ganz harmlos und praktisch aus, aber dann… unter der Nähmaschine… ich sag’s dir! 🙂
      Danke!! 🙂
      Liebe Grüße
      Sabine

  3. Barbara

    Ich hasse Schrägband-nähen, egal wie viele Lagen. Wenn sich das dumme Band nicht optisch so wunderbar machen würde…seufz… Deine Potholder sehen wunderschön aus!! Und Deinen Tipp den Ufo-Berg mal mit Freuden anzugehen werde ich mir zu Herzen nehmen. Liebe Grüsse Barbara

    • Sabine | Binenstich

      Oh ja – ich auch… *Schrägbandhasser*. Toppt sogar Reißverschlüsse 😉

  4. Franziska

    Ich kenne sowas auch. Aber ehrlich? Deine Topflappen sind ja sowas von schön. Ich bin direkt ein bißchen neidisch. Echt schön. Ich muß mir wohl auch so nen Stoff angeln und mal loslegen.

    • Sabine | Binenstich

      Haha, überlegs dir gut… ich sag nur: Schrägband!! 🙂

  5. Lilleluett

    Jetzt plagt mich mein schlechtes Gewissen mit den Hosen der Jungs noch mehr. Schon seit fast einem Jahr liegen die im Regal und wollen geflickt, Stoffe ersetzt oder gekürzt werden. Hab gerade vor einer Stunde gedacht: Jetzt wird es aber wirklich Zeit… aber….? Habe ich das Fach mit den Hosen aufgezogen? Nein *mmpfff*. Aber ich muss da ran… kurze Hosen sind auch nur übern Sommer gut tragbar… sonst liegen die da noch ein Jahr….
    Also mal schauen ob ich deinen Rat „ran da“ beherzige. Das Ergebniss von deinen Topflappen sieht auf jedenfall echt gut aus. Schon unverschämt das man ihnen nicht ansieht was sie für Mühe kosten =).
    Viel Spaß beim Kochen damit.
    Christiane

    • Sabine | Binenstich

      Oh, Hosen reparieren ist natürlich auch eine undankbare Aufgabe. Ich kann wenigstens immer in der Küche rumlungern und stolz meine Topflappen und Küchenhandtücher anschauen 😉 Andererseits hast du eine tolles leeres Fach ohne die Hosen… also einfach „ran“ 🙂