Sommer

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DAS Sommerkleid: Lorelady

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Vorübergehend ist der Sommer zwar abhanden gekommen – nichtsdestotrotz gibt es im Hause binenstich zwei neue Sommerkleider. Und die wurden schon ausgiebigst getragen, um den herrlichen wunderbaren tollen Sommer der letzten Tage zu feiern! Und es wird bestimmt ganz bald wieder so fantastisch warm und sonnig. Und falls nicht, dann hat sich dieses Kleid schon mal einen ganz dicken Platz im Urlaubskoffer reserviert – eh klar:

Kleid LoreLADY mit Stoffen von Heather Bailey (Pop Garden)

Die LoreLADY hat sich bereits ausgiebig als spielplatz- und gartentauglich erwiesen und trägt sich auch bei hohen Temperaturen absolut perfekt. Die Stoffe von Heather Bailey wollte ich schon so lange haben – nun gab es das perfekte Projekt dafür. Da ich allerdings nicht richtig gerechnet habe, reichte der Stoff nicht. Zum Glück hatte ich was passendes Gepunktetes vom Stoffmarkt da. Sieht sogar fast besser so aus. Bisschen extra große Zackenlitze an den Ausschnitt, unten ein gelbes Band samt Schleifchen – fertig.
Hallo Sommer! :-)

Und so sieht das Ganze angezogen aus:

Schnitt: LoreLADY von Jolijou, Download-Schnitt
Stoffe: “Pop Daisy” in Rose und “Mod Bead” in Vintage Green aus der Kollektion “Pop Garden” von Heather Bailey; dazu ein grüner Punktestoff vom Stoffmarkt

MMM: Sommertraum und Sommerkleider

in Allgemein, Für mich :-), Nähen, Sommer 14 Comments

Der letzte MMM vor der Sommerpause und Catherine ruft das Thema “Sommerträume” aus. Höchste Eisenbahn für meine beiden Sommerkleider! Und da sie tatsächlich fertig geworden sind, werde ich sie wohl heute einfach abwechselnd tragen.

Für das grüne Kleid bräuchte ich eine Hochzeit – es ist das perfekte Sommerhochzeitsgast-Kleid geworden. Mein Sommertraum hier wäre also eine richtig schöne Sommerhochzeit. Das karierte Kleid ist perfekt für einen zauberhaften Spaziergang auf der Insel Mainau oder der Seepromenade am Bodensee. Bitte mit lecker Eis. Dieser Sommertraum wird sich wohl eher erfüllen.

KLEID 1: Knip 102, Frühjahr/Sommer 2012

Das karierte Kleid ist etwas ganz Besonderes. Der Stoff stammt nämlich aus dem Fundus meiner Oma, den sie mir übergeben hat. Aus einem Teil der Stoffe hatte ich dem Kind den Wichtel-Sommer-Quilt genäht. Diesen Stoff hatte ich beseite gelegt. Ohne Idee, was ich daraus machen könnte. Bis mich ein Kleiderschnitt anlachte – perfekt für diesen klassischen Stoff. Der Schnitt ist aus der Knip Special Frühjahr Sommer 2010, also schon älter. Und ich bin begeistert von der phänomenalen Passform! Bitte mehr davon – ich hab gleich alles an Knipheften zusammen gesammelt, was ich finden konnte.
Trotzdem passt das Kleid nicht perfekt. Das liegt  daran, dass ich das breite Band in der Mitte im schrägen Fadenlauf zugeschnitten hatte. Und beim Nähen hat es ich verzogen. Hach Mensch, das hatte ich nicht bedacht. Also habe ich unschöne Wellen auf den Hüften und im Rücken. Auch beim nahtverdeckten seitlichen Reißverschluss.

Nach zwei Monaten, in denen das Kleid achtlos in der Ecke lag, hab ich es wieder vorgekramt und hatte endlich eine Idee: eine rote Schärpe bzw. Gürtel. Mit bezogenen Knöpfen. PERFEKT! Die seitlichen Mängel sind bedeckt und der kräftige Farbklecks tut dem blassen Kleid und mir gut. Wunderbar.

 

Und was auch ganz wunderbar ist: Das Kleid lässt sich wunderbar kombinieren! Mit Jäckchen drüber, mit roter Bluse drüber, mit anderer roter Bluse drunter, mit und ohne Gürtel…

Ein paar Fragen hab ich aber noch – vielleicht kann mir ja jemand aus dem phänomenalen MMM-Universum helfen?

  • Wie heißt so ein Stoff, weiß das jemand? Ich hab leider keine Ahnung. (Foto rechts anklicken für Großansicht).
  • Wie verhindert man diese unschönen Wellen bei seitlichen Reißverschlüssen?
  • Und wie verhindert man, dass es diese unschöne Mehrweite bei schräg zugeschnittenen Stoffteilen gibt? Hilft da vielleicht eine Gewebeeinlage, damit sich das nicht so dehnt?
  • Wie bekomme ich das hin, dass beim Ausschnitt das Futter nicht herausschaut??

KLEID 2: Vogue V8488

Dieses Kleid ist quasi ein Oldtimer. Stoff und Schnitt von diesem und zwei anderen hatte ich schon im März 2010 beisammen. Doch dann kamen Schwangerschaft und Nachgeburts-Figur. Jetzt hat sich alles halbwegs normalisiert und es wird endlich Zeit für die Sommerkleider! Das grüne Vogue-Kleid macht den Anfang, die restlichen folgen hoffentlich auch noch diesen Sommer.

 

Der Schnitt ist hübsch – das Problem war der Crinkle-Stoff. Meine Güte, dass es so schwer ist, so einen Stoff zu vernähen?! Erst hinterher habe ich gemerkt, dass die platt gebügelten Stücke sich beim Waschen gar nicht wieder zusammen crinkeln. Doof. Deshalb passt es jetzt nicht so gut, wie es eigentlich sollte. Passform und Schnitt eigentlich gut – aber das mit dem Stoff hab ich etwas vermurkst. Dementsprechend sieht auch der Reißverschluss höchst fragwürdig aus. Aber: Ich lass das jetzt so.
Der Held an meiner Seite meinte auch, ich solle nicht päpstlicher als der Papst sein. Überredet. Das bleibt so und gehört so. Fertig.
Sollte ich es nochmal nähen, nehme ich auf jeden Fall anderen Stoff. Und die Träger müssen dann etwas weiter nach außen. Ich hoffe, ich lese das hier dann nochmal :-)

Jetzt brauche ich nur noch eine Sommerhochzeit (s.o.). Oder ich muss mir etwas anderes für das Kleid einfallen lassen. Vielleicht doch in den Urlaub mitnehmen? Für einen entzückenden Cocktail-Abend?

Nun schau ich mal schnell, was die anderen Damen heute schönes für den Sommertraum-MeMadeMittwoch aus dem Hut gezaubert haben. Und freu mich schon auf Ende August, wenn es wieder weiter geht…

 

  • Kariertes Kleid
    Schnitt: Kleid 102 aus der Knip Frühjahr/Sommer 2012
    Stoff: von meiner Oma – ich weiß aber nicht, was das für ein Stoff ist, oder wie der heißt. Kann jemand helfen?
  • Grünes Kleid
    Schnitt: Vogue 8488
    Stoff: Stoffmarkt

Sommer-Deko: Das Fähnchen im Wind

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Der Sommer ist fast vorbei, aber die eine oder andere Mittags-/Nachmittagspause mit Buch, kalter Coke und Babyphone auf der Terrasse sind durchaus noch drin. Eine Wimpelkette stand schon lange auf der To-Do-Liste, um die Terrasse weiter aufzuhübschen. Und dann fiel mein Blick auf die perfekten Stoffe für dieses Projekt: das charm pack, das ich von Johanna bekommen hatte. PERFEKT ♥

     

Ein charm pack ist natürlich ratzfatz zugeschnitten. Jeweils zwei Teile rechts auf rechts zusammennähen und wenden. Den weißen Stoff hab ich wie Schrägband geschnitten und gebügelt – nur eben nicht schräg zum Fadenlauf. Alles zusammennähen – fertig. Aufhängen, freuen. Päuschen genießen.

Flatterhafte Schmetterlinge

in Basteln, DIY, Sommer, Valentinstag, Ostern, Frühling 10 Comments

Wie schön, überall in Tiffyhausen flattern die Schmetterlinge! Facebook-Folger haben ja schon entdeckt, dass ich mich mit Stanzer und Papier eingedeckt habe. Stand ja schon lang, um nicht zu sagen ewig auf der To-Do-Liste. Und dann hat die Johanna von der Flamingo Avenue mir endlich den entscheidenen Schubs mit ihrem schönen Bild gegeben :-)

Und am Wochenende hab ich gleich losgelegt. Das Tiffybaby braucht es fröhlich bunt – hier mussten diese Farbkarten aus dem Baumarkt herhalten.

Hübsch in Grün- und Rosatönen, den Farben des Babyzimmers. Damit auch was aus der Reihe tanzt, hat ich der Schmetterling in der Mitte direkt außen auf dem Glas niedergelassen.  Bisschen hin und herschieben, festkleben – und schon hat das Baby ein Bild mehr an seiner Bilderwand. Und auch an der Bilderwand selbst, auf der Tapete oder an Bilderrahmen,  machen sich die Flatterlinge ganz prima…

Für das Wohnzimmer-Bild hab ich die Schmetterlinge aus Magazinen ausgestanzt – Living at home und solche Sachen.  Und hier sind sie auch ganz ordentlich aufgereiht, bis auf einen gelben, der aus der Reihe tanzt. Und drei kleine, die sich am Rand tummeln. Den perfekten Platz haben sie inzwischen auch gefunden – über meinem Schreibtisch, da kann ich sie immer schön angucken. Jetzt fehlen nur noch welche für’s Schlafzimmer (ja, ist wie eine Sucht… alles mit Schmetterlingen vollpacken, jaaaa!). Die flattern bestimmt auch bald vorbei…

P.S.: Stanzer – von hier.

 

Babykram: Der Wichtel-Sommer-Quilt

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Er ist fertig geworden, ganz kurz vor knapp aber doch noch rechtzeitig zum Einpacken und mitnehmen. Nun ist er also zurück aus dem Sommerurlaub der Tiffy-Familie und hat heute Zeit gefunden für ein kleines Fotoshooting: der Wichtel-Sommer-Quilt für das Tiffybaby, ein weiteres Stück aus der Rubrik “Babykram“.

Letztendlich ist der Quilt doch ganz anders geworden, als gedacht. Ursprünglich wollte ich ja Charm Packs verwenden und konnte mich nicht zwischen→  diesen und → diesen entscheiden. Dann aber habe ich unverhofft Stoff geschenkt bekommen. Und zwar von meiner Oma, der Urgroßoma vom Tiffybaby. Und da war klar: DARAUS muss der Quilt werden. Mit Stoffen von der Uroma. Das ist was ganz Besonderes und richtig Schönes. Viele der Stoffe waren rot-weiß, also hab ich mal geguckt, was ich noch alles in rot-weiß habe und los gings.

Ein hübsches und einzigartiges Sammelsurium. Mit Hilco-Stoffen, Designer-Stoffen aus den USA und Schweden (=Ikea-Stoffe :) ) und manch anderem, was sich im Laufe meiner kurzen Nähkarriere so angesammelt hat.

Nach dem → Fuchsigen Herbstquilt mit kleinem Fuchs und dem → Turteltauben-Frühjahrsquilt mit Eule brauchte ja auch die Sommerdecke ein Thema. Auf der Suche nach passenden Stickereien bin ich dann über diese süßen Pilze, den Wichtel und sein Wichtelhaus gestolpert. Klar, das passt zu rot-weiß. Also wird es eine Wichteldecke. Fehlt nur noch der Wichtel, und auch der war schnell gefunden und genäht. Es wurden sogar gleich drei, eine kleine Wichtelfamile, die raschel, knistert, klingelt und rasselt.

Die Suche nach einem passenden Deckenmuster war schon schwieriger, aber dann habe ich auch hier hübsche Vorlagen gefunden, die ich für mein Format passend abgewandelt habe: Dieser → wunderbare Eulenquilt von Elizabeth Hartman von Oh Fransson. Ich habe eine zusätzliche Bordüre rundum genäht und auch sonst ein paar Dinge geändert und eigene Formate verwendet. Das Grundmuster fand ich jedoch sehr hübsch und auch die Idee der “wonkily stright lines”, mit denen sie die Decke abgenäht hatte, sehr hübsch (also quasi bewusst krumme Linien). Hab ich für die Außenteile verwendet. Für mehr war keine Zeit und außerdem wollte ich, dass die Decke sehr weich fällt – dafür darf sie nicht zu eng abgenäht werden. Ansonsten ist der Mittelteil recht unkompliziert – halbierte und ganze Charm-Pack-Stoffecken, die aneinandergenäht werden. Oder eben passend zugeschnitten, wie in meinem Fall, da ich ja keine Charm Packs verwendet habe.

Stickereien:

Wichtel:

Weitere Babyquilts:

Oh, wie herrlich

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Kerzen aufhübschen mit Muscheln & Co. - für den Urlaub daheim

Da sind es nun 30° C im Schatten, wir sind wieder da und es herrschen Temperaturen, wie im Süden. Hach, wie urlaubig. Und mit ein paar Handgriffen, Kissen, Polstern und einem fröhlich orangefarbenen Tischläufer sind ruckzuck auch lauter neue Lieblingsecken auf der Terrasse entstanden. Nein, eigentlich ist die ganze Terrasse nun eine Lieblingsecke.

So sitze ich hier und blätter entzückt in der neuen → Kleinformat und dem → Handmade-Kultur-Magazin (Schön, wenn nach dem Urlaub solche Schätze im Poststapel auf einen warten). Das Baby sitzt nach einem erfrischenden Planschbad nämlich auch glücklich und entspannt im Kinderwagen und spielt. Herrlich. Und weil sich hier wirklich viel aufgestaut hat und ich noch mehr tolle neue Sachen in den erwähnten Magazinen entdecke, muss ich nun kurzerhand das Notebook aufklappen und den Tiffy-Blog mal endlich entstauben. Genug Urlaub!

Erste Idee zum Selbermachen und Terrasse aufbrezeln: Kerzen aufhübschen. War gestern quasi eine Hauruck-Aktion, einfach und schnell. Sorry für die farblich gewöhnungsbedürftigen Fotos. Wir haben eine orangefarbene Markise, die verzerrt das alles ordentlich. Und ich bin erst zum Schluss auf die Idee gekommen, für die Fotos kurz die Markise zurückzukurbeln…

Terrasse aufbrezeln: Mit selbstdekorierten Windlichtern & Co. Muscheln vom See oder Meer, Bast, ein paar Bänder - und die unverzichtbare Heißklebepistole!

Alles, was man braucht:

  • Ein paar Windlichter und Kerzen
  • Ein paar Muscheln
  • Bast (Bastelzubehör), Geschenkband, Webband…
  • Eine Heißklebepistole

Neues Lieblingswindlicht. Mit Kies und Muscheln vom Gardasee. Ich kenn mich leider nicht aus - ist wohl ein Design-Klassiker. Jetzt verziert mit Geschenkband, Bast und Muschel :-) Zwei kleine Citronella-Kerzen mit Muscheln frisch vom Meer. Werden später mit Teelichtern gefüllt.

Und schon kann mal loslegen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Meine Windlichter fristeten ein trostloses Dasein. Zusammengeschmolzene Kerzenstumpen, festgebackener Ziersand und stumpfes Glas. Deshalb auch seit mindestens einem Jahr hintem im Eck versteckt. Und jetzt: wie neu. Mit Muscheln und Kies, frisch vom Strand beziehungsweise Gardasee-Ufer. Da hört man fast ein bisschen die Wellen rauschen. Wenn man ganz leise ist.