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MMM: Eva Dress

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Eva Dress von Your Style Rocks | binenstich.de

Eva Dress von Your Style RocksJa, da wollte ich “mal schnell” das Eva Dress nähen. Hatte ja gelesen, dass das fix gehen soll. Und Stoff und Schnittmuster liegen seit ca. einem Jahr auf Halde. ABER vor das ratzfatz Nähen hat das tapfere Schneiderlein das Ausdrucken gestellt. Und das Zusammenkleben.

Mein Sonntag Abend bestand also darin, auf einem Esstisch fast 50 Seiten Schnittmuster zusammen zu kleben. Download-Pattern. Super Sache. Soll aber ja irgendwie meditativ sein. Hatte ich ebenfalls gelesen. Also Pater-Brown-Hörbuch eingelegt, Tesa und Schere gezückt und los gings. Unser Esstisch ist übrigens zu klein für so einen riesigen Schnittbogen. Das Gewurschtel und Geschiebe und Gefalte war dann nicht ganz so meditativ, aber immerhin: Nach Mitternacht hatte ich den fertigen Bogen und kurz drauf schließlich die Einzelschnitteile in der Hand.

So für die eigene Ego-Erfolgsbilanz wollte ich unbedingt das Kleid zugeschnitten haben, bevor ich ins Bett gehe. Unvernünftig, aber halt wichtig. Denn eigentlich wollte ich Sonntag abend ja zuschneiden, nicht kleben. Also hab ich auch das noch gemacht, bevor ich dann Richtung Bett getaumelt bin.

Verwendet hab ich zwei schwarze Jersey-Coupons vom Stoffmarkt, etwas in sich strukturiert mit einem Rautenmuster. Gut, weil man hat bei zwei Coupons sehr viel Stoff übrig. Und wenn man des Nächtens zuschneidet, passieren Fehler. Falsche Seite verwendet, links rum, rechts rum? Vorderseite, Rückseite? Ja. Man hat also noch bisschen Redundanzmaterial, um geistig umnachtete Fehlschnitte korrigieren zu können.

Jetzt also: Kleid zugeschnitten.

Genäht war es dann eigentlich recht fix. Die Anleitung hat mich ein bisschen verwirrt, denn eigentlich kann man das Kleid prima mit der Overlock nähen bzw. ein paar Elastikstiche oder die Zwillingsnadel verwenden. Die dortigen Stichempfehlungen fand ich komisch und hab ich nicht genommen. Aber ansonsten – alles prima! Die erste Anprobe war dann recht ernüchtern: Was ist DAS denn? An mir sah das aus, wie ein Quäker-Nonnen-Trauerkloßkleid. Frust. Fertig nähen oder in die Ecke pfeffern? Dann ging mir das berühmte Licht auf – das Kleid war einfach nur VIEL, VIEL zu lang. Also echt so richtig ordentlich Stoff abgeschnitten und: voilá! Schon hat das Kleid mehr Pepp und Schwung.

Eva Dress von Your Style Rocks | binenstich.de

Die Falten im Rücken wollte ich erst in Abnäher umwandeln, hab ich mich dann aber doch für die Falten entschieden und bin sehr zufrieden damit. Ich hab noch einen großen altsilberfarbenen Knopf angenäht, das ist aber die einzige Verzierung, die ich angebracht habe. Ansonsten wirken Schnitt und Stoff für sich, finde ich. (Knopf wurde nachträglich angenäht, ist also auf den Fotos nicht zu sehen)

Nicht ganz glücklich bin ich mit den Ärmeln. Das liegt am Schnitt – er lässt die Schulterpartie recht flächig und stämmig wirken. Aber ich lass das jetzt so und freu mich über ein fertiges Kleid! Und Sonne! Und Anziehen! Mehr Anziehen und Kleider und Kleidung wie immer beim MeMadeMittwoche!

Eva Dress von Your Style Rocks | binenstich.de
Leider nur ein Versuch: Trotz Großaufnahme kann man weder Stoffmuster noch Faltenlegung erkennen – sorry!

Schitt: Eva Dress,ein kostenloses Schnittmuster von Your Style Rocks (diesen und weitere kostenlosen Schnitte findet Ihr übrigens ab sofort in der tollen Übersicht von Fine und Nalu, einem tollen neuen Projekt von Mizoal!)
Stoff: 2 Jersey-Coupons von Stoffmarkt
Nochmal nähen: Vielleicht mit anderen Ärmeln. Es ist bequem genug für Heim und Garten und schick genug für Eisdiele, Kino & Co.

Eva Dress von Your Style Rocks | binenstich.de

Eichhorn-Shirt statt Umstandsshirt

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Da hat er brav vor sich hin gewartet, mein Jersey-Stapel. Und jetzt, wo ich endlich genug Kleidchen genäht habe, war es Zeit für Shirts. Die Bilanz:

  • 1 Usedom-Shirt
  • 3 Frau Karlas für mich
  • 2 Karlas für das kleine Fräulein.

Jersey-Shirts: Usedom, Karla, Frau Karla | binenstich.de

Und es ist immer noch Jersey-Stoff da… Da ich nicht so der große Jersey-Overlock-Held bin, tut ein bisschen Übung tatsächlich Not. Erfreulicherweise bin ich mit den Shirts auch ziemlich zufrieden. Das Fräulein hat eine seiner Karlas auch schon adoptiert und würde sie am liebsten gar nicht mehr ausziehen.

Recycling: Aus Schwangerschaftsshirt wird Karla | binenstich.de

Kann ich verstehen – das Shirt war mal ein Schwangerschaftsshirt von mir, von Bellybutton. Ich hab keine Ahnung von Jerseystoffen – aber der ist ja mal sowas von unglaublich weich und schnuffig… kein Wunder, dass die Maus das Shirt liebt. Außerdem gefällt ihr das Eichhörnchen, das ich noch draufgebügelt habe. Das Shirt ist noch recht groß. Die kleinste Größe war 98/104 und da ist noch viel Luft in alle Richtungen. Aber: lieber reinwachsen als rauswachsen. Kind glücklich. Mama auch.

Shirt Karla von Schnittreif | binenstich.de

Was noch so wiederverwertet wurde, könnt Ihr hier anschauen. Und was sonst noch alles so auf den Werkeltischen liegt heute, wird hier beim Creadienstag gesammelt.

Schnitt: Karla von Schnittreif
Eichhörnchen-Veloursbild: Herr Eich in lime von Peppauf

MMM: Abbey Coat

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Ich hab es endlich mal wieder geschafft: Ein Foto für den MeMadeMittwoch! Ich trage inzwischen eigentlich tatsächlich sehr viel Selbstgenähtes, schaffe es aber so gut wie nie, Fotos davon zu machen und auch noch einen Beitrag für den MeMadeMittwoch zu verfassen. ABER heute :-)

Da der Frühling derzeit eher bescheiden ausfällt, hab ich nämlich immerhin die Gelegenheit, meine Abbey-Coat-Jacke ausgiebig zu tragen.

Abbey Coat - als Jacke | binenstich.de

Alles weitere dazu – Schnitt, Stoff, Pannen etc. – steht hier, da hab ich das gute Stück im Februar nämlich schon mal ausführlicher vorgestellt.

Abbey Coat und Simplicity-WeihnachtskleidAbbey Coat - diesmal als Jacke

Und was tragt Ihr heute so Schönes? Ich werde wahrscheinlich erst heute abend meine MMM-Runde drehen können, aber Ihr könnt ja schon mal gucken!

Himmelfahrtskommando: Finale!

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Himmelfahrtskommando-Sew-Along

Mädels, hoch die Tassen! Oder die Krüge, Gläser, Becher, Gläschen… wie auch immer: Es ist soweit, wir haben es geschafft!! Heute ist das Finale des Himmelfahrtskomando-Sew-Alongs.

Oder im Original: Mission Accomplished

Siegesfeier und Parade aller wunderbaren neuen Kleidungsstücke mit Perlwein und Häppchen, oder was auch immer Ihr in solchen Fällen vorzieht. We few, we happy few.

 

Ich werfe jetzt mal ordentlich Konfetti in die Runde und freue mich wie doll, dass alles geklappt hat. Die Kleider sind fertig, der Sew-Along war ein Erfolg und es hat mir wieder riesig Spaß gemacht. Und wäre der Sew-Along nicht, würde das wunderbare Simplicity-Schnittmuster immer noch ungenäht auf der Nähliste stehen. Zwar sehr weit oben, aber eben ungenäht. Und das wäre doch echt schade, oder?

Kleid 1: Das “Probekleid” aus günstigerem Stoff, um Schnitt und Passform zu testen. Alles soweit in Ordnung, nur etwas kurz. Einen Spitzenunterrock finde ich bei anderen zwar toll, ich selbst tue mich damit aber schwer. Irgendwie bin ich ständig am Zuppeln und Zupfen, das Ding verrutscht, schaut schief unterm Rock vor… Wie macht Ihr das nur, dass das bei Euch immer so lässig und toll aussieht? Ich krieg das nicht hin. Also hab ich einfach eine schöne breite Spitze angenäht, die ich zufälligerweise vor kurzem auf dem Flohmarkt entdeckt habe. So ist das Kleid auch ein Stückchen länger und die Spitze passt wunderbar zur schmalen Baumwollspitze, die ich weiter oben angebracht habe.

Simplicity 1800 | binenstich.de

Kleid 2: Ermutigt durch den gelungen ersten Versuch also schnell den feinen Stoff ausgepackt und noch ein Kleid genäht. Wenn man das so zack-zack direkt hintereinander näht, dann näht sich das zweite ja fast von selbst, hab ich festgestellt. Sollte ich öfters machen!

Simplicity 1800 | binenstich.de

Denn diese Kleidchen liebe ich ♥ Sie haben nämlich Taschen! Und einen schönen Ausschnitt! Und hübsche 3/4-Ärmel mit kleinem Schlitz! Und eine Empire-Taille! Der erste Stoff (kariert) war relativ günstig. Das rächt sich auch direkt beim Kleid: Die Falten vorne sind recht störrisch und sorgen mal mehr mal weniger für einen gewissen Schwangerschafts-Effekt. Ich war kurz unsicher, ob ich es wirklich ein zweites Mal nähen soll, hab aber dann beherzt zum Rollschneider gegriffen und den grünen Hilco-Stoff angeschnitten. Und oh Wunder: Der hochwertige Stoff fällt viel schöner und kommt auch mit den Falten besser klar. Aber auch mit dem karierten Kleid hab ich mich inzwischen gut angefreundet. Vor allem, seit ich die hübsche weiße Spitze unten noch angebracht haben.
Außerdem: Das muss bei so Empire-Kleidchen so sein mit den Falten. In “Stolz und Vorurteil” oder in “Lost in Austen” sehen die auch immer so halb schwanger aus:

Lost in Austen - Empire-Kleidchen als Bauchverstecker
aus: “Lost in Austen” | © ITV Plc/Mammoth Screen

Ja, siehste: Das gehört so! Der Vorteil: Man kann so richtig ausgiebig und lecker essen gehen, das Kleid ist dein Freund und versteckt den Schlemmerbauch.

Simplicity 1800 - Grün mit Blumenfutter | binenstich.deBei beiden Kleidern sind die Oberteile gefüttert. Das karierte ist mit einem rot-weißen Punktestoff gefüttert, das grüne mit dem berühmten Rosalie-Stoff vom Möbelschweden.

Simplicity 1800  - kariert mit Punkte-Futter | binenstich.de

 Kleine Manöverkritik:  

  • Schnittmuster: Simplicty 1800
    Das gute Stück besteht aus 13 Schnitteilen, was ich für ein Kleid echt ordentlich viel finde. Hat mich zeitweise auch etwas entmutig. Ebenfalls entmutigend fand ich die vielen Möglichkeiten, das Kleid anzupassen. Ist ja eigentlich toll, aber ich hab da nicht die Geduld für. So viel ausmessen, nachmessen, rumrechnen, anpassen, ändern… da krieg ich dann die Kurve nicht mehr, das Kleid auch wirklich zu nähen. Also hab ich einfach die Standardgröße ausgeschnitten und nur beim Oberteil meine entsprechende Körbchengröße ausgewählt.Zuschnitt Simplicity 1800 | binenstich.de
  • Die Anleitung
    war prinzipiell nicht zu schwierig. Allerdings hatte ich überraschenderweise an einigen Stellen Probleme mit den englischen Anweisungen. Das ist mir bislang noch nie passiert. Vor allem dieser Satz hier hat mich graue Haare kriegen lassen:
    “To EDGE FINISH the unnotched edge… stitch 6mm from edge, turn under along stitching and stitch OR zig-zag over the edge OR overlock/serge over the edge.”
    Hä? Ich hab das dann einfach ignoriert, den Schritt ausgelassen und weitergenäht. Und hinterher dann mit der Overlock versäubert, denn darum ging es wohl irgendwie. Aber was wann wohin gefaltet werden sollte oder nicht – ich vesteh das nicht. Weiß jemand Rat?
  • Änderungen: Ich habe nirgends etwas darüber gefunden, von welcher Durchschnittsgröße Simplicity hier ausgeht. Ich bin aber wohl etwas größer als die Norm, das Kleid finde ich recht kurz. Also hab ich das zweite 2 cm. länger zugeschnitten. Das erste habe ich mit Spitze verlängert. Der Ausschnitt ist mir beim ersten Kleid auch etwas zu locker sitzend gewesen, hier hab ich beim zweiten einfach an den Seiten etwas weggenommen. Und ich habe jeweils einen nahtverdeckten statt des normalen Reißverschlusses genommen.
  • Passform: Ich bin ziemlich begeistert. Zumindest von der Vorderseite. Die Rückseite hab ich erst auf den Fotos entdeckt: die schlägt seltsame Falten. “Entenbürzel” nennt es mein Mann. Hat jemand von Euch eine Idee, woran das liegt? Am fertigen Kleid kann ich da wohl nichts mehr ändern, oder?
    Simplicity 1800 - Kehrseite der Medaille
  • Nochmal nähen: Ich weiß noch nicht. Jetzt habe ich ja zwei Kleider nach diesem Schnitt, das hat bislang nur das Weihnachtskleid geschafft (übrigens auch ein Simplicity-Schnitt, Simplicity 3673 bzw. 7275 in der deutschen Version). Vielleicht nochmal aus Leinen?
  • Stoff: Bauernkaro in schwarz/weiß vom Stoffgroßhandel-Holland, grüner Stoff aus der Serie “Hilde” von Hilco.

 

Himmelfahrtskommando-V4Alles in allem: Ein toller Sew-Along, der für mich sehr ergiebig war. Ich habe zwei neue Lieblingskleider und warte nun sehnsüchtig auf dauerhaft schönes Wetter, um sie endlich anziehen zu können. Hier ist das Wetter nämlich leider ganz schön durchwachsen und ziemlich feucht.

Alle anderen wunderschönen Werke kann man hier bewundern, beim tollen Finale vom Himmelfahrtskommando-Sew-Along!

 

Himmelfahrtskommando Sew-Along: Flexible Response

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Himmelfahrtskommando-Sew-AlongHurra, da sind wir wieder zur wöchentlichen Sew-Along-Besprechung. Und ich kann mit Stolz vermelden: Es sieht super aus. Ich sitze hier nämlich grade mit Notebook in der Sonne, schreibe diesen Post und trage mein kariertes “Probe”-Himmelfahrtskleid! Jawoll, es ist nämlich schon fertig.

Simplicity 1800 | binenstich.de

Und weil ich grade in Schwung war, hab ich den grünen Hilde-Hilco-Stoff auch gleich angeschnitten und vernäht. Bis auf Mini-Kleinigkeiten ist es auch fertig. Erstaunlich – das zweite ging ja wirklich ratz-fatz. Ich sollte öfters zwei gleiche Kleider hintereinander nähen, das zweite geht einem dann wie von alleine von der Hand.

Das geht natürlich nur, wenn man mit dem Schnitt echt zufrieden ist, und das bin ich hier in der Tat. Sehr hübscher Ausschnitt, nette Ärmelchen, Taschen, Empire-Taille… alles da, was mich glücklich macht. Da das erste Kleidchen etwas kurz geraten ist, hab ich beim zweiten (grünen) den Saum 2 cm. länger zugeschnitten. Und den Ausschnitt hab ich etwas enger gemacht, beim schwarz-weißen ist der etwas weit. Aber ansonsten – alles tip-top, ohne Änderungen.
Flohmarktfund: Spitze & Co. | binenstich.deAuf der Schneiderpuppe trägt das karierte Kleid momentan – ebenso wie ich jetzt gerade – einen Unterrock, dessen weiße Spitze da hervorguckt. Heute auf dem Flohmarkt hab ich aber glücklicherweiße wunderbare breite Baumwollspitze gefunden. Und jetzt kann ich mir überlegen, ob ich die unten noch annähe. Mal schauen, Zeit hab ich ja noch etwas.
Hier also alles im grünen Bereich, wir sehen uns am Donnerstag zum Finale! Ich geh jetzt nämlich noch schnell ein paar Sonnenstrahlen fangen, ich seh irgendwie so blass in den Kleidchen aus…

Vorher schau ich aber noch schnell, wie weit die anderen sind, und zwar heute hier, bei Mama macht Sachen.

Himmelfahrtskommando: Lagebesprechung

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Himmelfahrtskommando-Sew-AlongOk. Verspätet, sehr verspätet. Aber hier meine kurze Lagebesprechung zum Sew-Along. Bei einem engen Zeitplan und knapper Freizeit ist es immer schwierig, Nähen, Bloggen und Fotografieren einzuplanen. Im Zweifel fällt die Entscheidung also fürs Nähen, damit es überhaupt etwas zum Bloggen und Fotografieren gibt. Den Sonntag hab ich also genutzt um zu nähen und habe deshalb den Himmelfahrts-Termin geschwänzt.

Und auch gestern haben hab ich noch weiter genäht und natürlich war es ein Fehler, GANZ ganz zum Schluss, als es schon sehr spät war, noch schnell den Reißverschluss einzunähen. Ich habe einen nahtverdeckten eingenäht – und Überraschung: Er sieht gar nicht wie ein nahtverdeckter aus, sondern ist ganz wunderbar auch von weitem zu sehen. Da hab ich wohl zu später Stunde Bockmist fabriziert. Falten wirft er auch noch… also bei Gelegenheit muss das gute Stück nochmal fein säuberlich raus getrennt und wieder neu eingenäht werden. Ob ich es jemals lernen werde??

Egal. Insgesamt muss ich sagen: 13 Schnitteile für dieses recht schlicht wirkende Kleid haben mich zeitweise entmutigt. Und ich saß überraschend lange an echten Kleinigkeiten. Leider hatte ich aber teilweise wirklich große Probleme mit der englischen Anleitung. Und auch wenn man einen Satz 14 Mal liest, wird der dadurch nicht verständlicher, hab ich irgendwann einsehen müssen. Und hab das dann eben in Eigenregie zusammen gefrickelt.

Himmelfahrts-Sew-Along: Lagebesprechung

Das Wichtigste: Das Kleid passt! Der Stoff steht mir nicht unbedingt perfekt, aber es ist ja auch mehr ein tragbares Problekleid. Aber der harte schwarz-weiß-Kontrast lässt mich etwas blass wirken. Was ich natürlich nach nächtlichen Näh-Sessions auch bin :-)

Für mehr reicht jetzt die Zeit nicht, das Kind muss gleich abgeholt werden. Aber immerhin: Flagge gezeigt, wenn auch spät.Meine tapferen Mitstreiterinnen findet Ihr hier, bei der Lagebesprechung!

Himmelfahrtskommando: Offensive

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Himmelfahrtskommando-Sew-Along

Himmel, das wird ja noch was hier mit mir und dem Sew-Along… ich muss Euch gestehen: Bis jetzt bin ich noch keinen Schritt weiter, als letzte Woche. Die Agenda sieht eigentlich folgendes vor:

21.4.: Offensive

 Es geht los. Zuschneiden, heften, erste Anprobe. Yippieh oder oje?

 

Eher oje, denn: Nix zuschneiden, nix heften, erst recht nix anprobieren. Ich beruhige mich ja selbst ein bisschen damit, dass ich bei fast allen Sew-Alongs bislang am Anfang fatal hinterher gehinkt bin und dann am Ende doch wieder alles in halsbrechererischen Aufholmanövern geschafft habe. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir diesmal ein klein bisschen an Motivation mangelt. Jetzt hat sich auch der Frühsommer erstmal wieder ganz schüchtern versteckt und es ist ECHT kalt hier. Und ich schaue so auf meine vom Winter-Nähplan übrig gebliebenen Cord- und Flanellstoffe und überlege, ob ich mir nicht vorher lieber daraus was nähe. Ansonsten müsste ich sie bis Herbst erstmal wegräumen, denn später werde ich garantiert nix mehr daraus nähen… So einen hübschen Cordrock will ich schon lange. Und eine passende Mamina aus Flanell…?

Der aktuelle Stand: Immer noch Schnitt kopieren...

Also. Heute abend ist freier Nähabend. Der Herr des Hauses verlässt selbiges und ich hab nähtechnisch strumfreie Bude. Da werde ich mir die Winterstoffe mal genauer anschauen, auf jeden Fall aber auch am Sommerkleid weiter machen. Denn eins ist klar: WENN es dann auf einmal *zack* Sommer ist, will ich ja auch ein schönes Kleid haben. Plus Schuhe, bitteschön. Und sommerlich zart gebräunte Haut, damit das Kleid auch gleich so richtig strahlen kann.
Genau, drei Wünsche auf einmal, liebe Kinderüberraschungs-Fee. Und bitte nicht trödeln, die haben da einen verflixt straffen Zeitplan beim Sew-Along.

Was macht Ihr denn mit den Stoffen, die Ihr im Winter nicht vernäht habt? Oder seid Ihr alle viel besser organisiert als ich und habt keine offenen Projekte samt Stoffen übrig?

Ich lass mich jetzt mal sommermäßig motivieren und schaue, wie weit meine Himmelfahrtskommando-Mitstreiterinnen gekommen sind!

 

Himmelfahrtskommando: Kein Schlachtplan

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Das zweite Treffen vom Himmelfahrtskommando und ich bin erstens zu spät und hab zweitens nicht viel vorzuweisen.

  • Aber: Es war supergenials Wetter heute, wir haben einen supergenialen Ausflug gemacht und hatten eine supergeniale Zeit.
  • Außerdem hat morgen der Traummann Geburtstag, ich stand die Restzeit noch in der Küche und hab gebacken, das Geschenk muss ich auch noch einpacken.
  • Und: Ich hab zwar nicht viel Himmelfahrtiges vollbracht, bin dafür aber so richtig eklig streberhaft weit beim Sommermädchen-Sew-Along. Also so richtig doppelt strebermäßig.

 

Und damit kann ich wieder beruhigt in den Spiegel gucken und zugeben: Ich habe bislang lediglich die Hälfte des Schnittes kopiert. Dann hab ich erstmal aufgegeben, weil dieser dämliche “Amazing-Fit-Schnitt” aus gefühlten 1000 anpassungsfähigen Schnitteilen besteht, man da ungefähr 1000 Mal Maß nehmen müsste, um zu entscheiden, welches Teil man braucht und mir das alles zuviel war. Ich nähe jetzt einfach mal die Standard-38-Größe, immerhin ist das ja auch ein Probekleid.

Ach ja, die Entscheidung ist übrigens folgendermaßen gefallen: Simplicity-Kleid aus schwarz-weiß kariertem Stoff. Und wenn das soweit passt, nochmal aus dem grünen Hilde-Hilco-Stoff.

himmelfahrt_entscheidung

Und beim nächsten Treffen bin ich hoffentlich besser vorbereitet.
Und falls nicht, auch nicht schlimm. Ich sag mir dann einfach: Ich bin zu jung (… um mir Stress zu machen.)

Mit einem herzlichen Dank an Catherine für diesen herrlichen Tipp. Supergenial (ha!).

Zum Himmelfahrtskommando und den anderen (hoffentlich fleißigeren) Damen bitte hier entlang!

 

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