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Rückschläge. Autsch. Und Filmtipp!

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Wenn „ich mach das jetzt mal kurz“ doch in der Realität genauso einfach wäre, wie ich mir das immer so vorstelle. Ich bin eher ungeduldig, wenn ich mir etwas ausdenke, möchte ich das machen und fertig. Mehrfache Anläufe, nachbessern, probieren, überarbeiten – alles nicht so meins. Deshalb war mein gestriger Nähabend nicht wirklich zufriedenstellend. Und ich werde an manches wohl nochmal ran müssen.

Unter anderem wurde der „Fußball für Afrika“ (Aktion von burda style) fertig. Und obwohl Bälle eigentlich rund sein müssen, ist meiner es nicht. Mistdings, das. Allerdings wird der gute Ball damit leben müssen, dass er nicht perfekt ist. Wenn man ihn geschickt hindreht, fällt es gar nicht so auf… Dennoch bin ich mit meinen Nähkünsten hier alles andere als zufrieden. Die vielen Nahtzugaben und das exakte Aneinandernähen aller Teile… hachja. Zu wissen, woran es gelegen hat, ist immerhin ein kleiner Trost.

Fußball für Afrika - Aktion von burda style Sieht nicht so aus - wurde aber etwas Ähnliches wie ein Ball. Fotos von der Schokoladenseite... sieht quasi rund aus :)

Der Ball ist rund. Oder auch nicht. An Schnittmuster und Anleitung
hat es nicht gelegen, ist aber doch schwieriger, als ich gedacht habe.

Schwerwiegender ist allerdings mein Versuch von neuen Little Friends misslungen. Ein Bienchen und eine Eule sollten es werden. Und nun, nachdem beide fertig sind, stelle ich fest: Irgendetwas fehlt. Bei der Eule kam ich auch drauf, was es ist: die Ohren. Meine Eule ist taub. Armes Ding. Bei der Biene bin ich noch nicht so recht darauf gekommen, warum sie nicht mit meiner Vorstellung der Little Friends-Biene übereinstimmt. Hier werde ich definitiv an beide nochmal ran müssen.

EDIT: Der Tiffygatte ♥ hat’s erkannt: Eine Biene ist quergestreift, nicht längsgestreift. Das mal als erstes. Und dann muss ich auch an die Farbkombi nochmal ran. Prototyp fehlgeschlagen.

Filmtipp: Julie & JuliaDafür habe ich aber einen hübschen Film gesehen:
Julie & Julia
. Ein Film über das Kochen, Blogs, Inspiration und Durchhaltevermögen. Julie nimmt sich vor, alle 524 Rezepte eines Kochbuchs aus den 60er Jahren in einem Jahr nachzukochen und darüber in einem Blog zu berichten. Autorin des Kochbuchs ist die Küchen-Ikone Julia Child, deren Geschichte geschickt mit der von Julie verwoben wird. Sehr hübsch und charmant – Filmtipp! Eine Schande ist allerdings dieses merkwürdige Quicken, dass sich die großartige Meryl Streep von ihrer Synchronstimme gefallen lassen muss. Ein Jammer. Ansonsten wirklich sehenswert. Laut Wikipedia der erste Spielfilm, der auf einem Blog basiert – den gibt es nämlich wirklich, ebenso wie Julie, Julia und das dicke Kochbuch.
Hat mich an „Gerties new Blog for better sewing“ erinnert. Statt einem Kochbuchklassiker hat sie sich ein altes Vogue-Nähbuch vorgenommen. Sehr lesenswert!