Greta-Garbo-Hut

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Abbey Coat – diesmal als Jacke!

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Auf zwei Dinge aus 2012 bin ich ja ziemlich stolz. Eines davon ist mein Wintermantel, den ich zum Wintermantel-Sew-Along nach dem Abbey-Coat-Schnittmuster genäht habe. So gerne ich den Mantel auch mag, so musste ich doch hin und wieder feststellen, dass

  1. Grün manchmal eine ungeschickte Farbe zum Kombinieren ist
  2. die Länge und Form des Mantels nicht zu meinen Röcken und Kleidern passt.

Was tun? Den Schnitt an sich find ich toll, vor allem den schönen Bubikragen liebe ich und die Passform war super. Deshalb war klar: Ich näh den Schnitt einfach nochmal, diesmal ohne die Volants und ohne Thinsulate (soll ja eher ein Übergangsjäckchen werden, keine Winterjacke). Und am besten in Schwarz, das passt zu allem.

Abbey Coat - diesmal als Jacke
Damit das nicht zu trist wird, hab ich mich für einen tollen safrangelben Futterstoff entschieden. Und dazu den Bubikragen, die Belege, bezogene Knöpfe und die Taschenriegel aus schwarz-weißem Stoff, der noch von meinem zweiten 2012-Projekt stammt, auf das ich besonders stolz bin: Mein Weihnachtskleid aus dem diesjährigen Weihnachtsdkleid-Sew-Along.

Abbey Coat - Innenleben

Das Tolle ist: Damit passt das Jäckchen natürlich PERFEKT zum Kleid. Ganz entzückend, oder?
Abbey Coat und Simplicity-Weihnachtskleid

Und da man ja als gut gekleidete Dame von Welt nicht unbehütet aus dem Haus gehen kann, gab’s aus dem Rest-Wollwalk noch ein Greta-Garbo-Hütchen oben drauf. Als Futter habe ich einen weißen Leinenstoff mit Blümchen verwendet.
Abbey Coat und passender Greta-Garbo-Hut

Und dann ist es auf einmal wieder eisekalt geworden und ich kann mein Jäckchen so gut wie gar nicht ausführen. Ganze zweimal konnte ich es erst anziehen… aber das Frühjahr kommt bestimmt. Und bis dahin trage ich eben fleißig meinen warmen Wintermantel.

Was haben die anderen so für sich genäht und gewerkelt? Bei Rums – Rund ums Weib am Donnerstag kann man wunderbar gucken und sich tolle Ideen und Inspirationen holen!

  • Schnitt: Abbey Coat von Jamie Christina, Variante B ohne Volant.
  • Stoff: Wollwalk von hier, Flutschfutter hatte ich da und Karostoff war ein Rest vom Weihnachtskleid
  • Passform: Passt wieder ganz wunderbar – und zwar völlig ohne Anpassungen.
  • Änderungen:Taschen sind nicht vorgesehen, also habe ich wieder welche dazu gebastelt. Und zwar die vom Simplicity Mantel 7586 – die Taschenklappen habe ich allerdings abgerundet. Auch die Ärmel stammen wieder von diesem Mantel, da mir die original Ärmel nicht gefallen haben (nur 3/4 lang, außerdem mit Manschette). Und ich habe Zierabnäher vorne hinzugefügt – die Prinzessnähte also nochmal von rechts abgesteppt.
    Die Taschenbeutel habe ich übrigens verkleinert und entsprechend zugeschnitten, dass sie sich jetzt nicht mehr (wie beim Mantel) mit der Knopfleiste und den Knöpfen ins Gehege kommen. So ist es jetzt perfekt.
  • Was ärgert mich total: Ich habe eigentlich sehr sorgfältig und genau gearbeitet. Bis auf EINE Sache: Die Taschen habe ich nach Augenmaß angenäht. Damit also auch die Taschenklappen. Und ganz am Schluss fällt mir auf: Die sind nicht auf gleicher Höhe!! Das darf nicht wahr sein. Aber alles nochmal auftrennen – nein, das wollte ich dann doch nicht. Das soll mir eine Lehre sein… Augenmaß statt messen, das kannste glatt vergessen. 🙂

MMM: mein kleines „Ensemble“ mit Rebekka

in Für mich :-), Nach Jahreszeiten, Nähen, Winter & Weihnachten 15 Comments

Ha! Ich fass es nicht, dass gerade tatsächlich an einem Beitrag für den MMM (=MeMadeMittwoch) sitze. Das hab ich ja ewig nicht mehr geschafft.

Ich habe heute ein Kleid an, dass es noch ganz, ganz knapp in den Jahresrückblick 2012 geschafft hatte – ich habe es nämlich nach den Weihnachtsfeiertagen noch schnell genäht. Ich wollte nämlich unbedingt endlich ein richtiges Winterkleid. Und schnell genäht war es wirklich!

Der Schnitt ist Rebekka von allerlieblichst, der Stoff vom Stoffmarkt. Und was soll ich sagen – das perfekte Alltagskleid. Ich trage dazu derzeit meine Thermo-Strumpfhosen (innen mit aufgerauhtem Fleece) und ich kann mir so insgesamt eigentlich nix bequemeres vorstellen. Leider kaschiert das Kleid nicht gerade die Weihnachtspfunde, aber für die kann es schließlich nix.

Und was mich ganz besonders glücklich macht: Ich habe endlich eine tolle Verwertung für den Stoffrest gefunden:  einen Schnitt für einen Hut/Kappe, der mir steht (und das ist ganz, ganz extrem selten der Fall) und es hat sogar noch für einen Schal gelangt. Ist das nicht entzückend: Kleid mit passendem Hut und Schal! Hach.

Der Hut ist der Greta-Garbo-Hut von Annekata, ich hab die gefütterte Variante gemacht. Mit Eulen drin!

Was die anderen heute so tragen, findet ihr wie immer im hübschen MMM-Blog, heute präsentiert von Julia im perfekten Haushaltskleid.

Schnitt Kleid: Rebekka von allerlieblichst
Schnitt Hut: Greta-Garbo-Hut von Annekata
Stoff: Stoffmarkt