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Puppenbett – wie neu!

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Im August 2011 waren wir einmal mit ziemlich viel Beute von einem Flohmarktbesuch gekommen. Darunter war ein sehr heruntergekommenes Puppenbettchen aus den 70er Jahren, das aber immerhin (völlig verrostete) Rollen besaß und zusammenklappbar war. Ansonsten war es sehr unansehnlich und die Matratze habe ich quasi mit der Kneifzange entsorgt. Innen war es bemalt und beklebt mit allerlei Aufklebern mit Helden unserer Kindheit.

Und genau dieses Bettchen sollte das kleine Fräulein zum 2. Geburtstag bekommen. Denn es sollte doch möglich sein, dieses Ding wieder hübsch herzurichten? War es.
Aufkleber und Malerarbeiten entfernt, Puppenbett abgeschliffen und komplett neu lackiert – in Weiß. Dann neue Rollen bestellt und montiert (hat jetzt bisschen was von einem Krankenhausbett, so in Weiß mit Rollen…). Und anschließend noch neue Bettwäsche genäht, zwei Garnierturen mit Cam Snaps. Und natürlich eine neue Matratze. Und als Deko und für den Nostalgie-Faktor gab es noch 4 Marienkäfer auf jeden Bettpfosten – von der Uroma vom kleinen Fräulein, die hatte diese Käfcherchen an ihrer Pinnwand.

Und weil ich schon am Nähen war, gabs auch gleich einen Puppenschlafsack dazu, aus einem Reststoff vom Punktekleid. Und der heißgeliebte Snoopy hat auch gleich mal anprobiert und sich testweise ins Bettchen gesetzt:

Sitzt, passt, das Fräulein ist begeistert und baut mit Vorliebe gleich alle Tiere auf einmal zu einem großen Schlafberg ins Bettchen, das dann vorsichtig durch die Wohnung geschoben wird.

Babykram: Das Zimmerchen

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Die Ankündigung ist gefühlte Ewigkeiten her. So lange, dass bestimmt alle vergessen haben, dass es überhaupt ein Babyzimmer in Tiffyhausen gibt. Aber ich hatte mal versprochen, das fertige Ergebnis zu zeigen – nachdem wir ja lange gewerkelt, gestrichen, geschliffen, lackiert, genäht und wasweißich was haben.

Alleine die Farbgebung, ach, bis die endlich fest stand: Rosa mit Grün und bissi Braun. Insgesamt ist das Zimmer ein Mix aus ganz viel Selbstgemachten, Wieder-/Weiterverwendetem und gesammelten Fundstücken. Das einzige Möbelstück, das wir neu gekauft haben, war das Kinderbettchen. Alles andere war vorhanden und wurde umgearbeitet, recycelt oder einfach an das Baby weitergereicht. Fotos? Fotos.

   

Bild 1: Bettchen, Vorhang, Teppich: Ikea. Ganter-Lampe (manche halten ihn für eine Gans – nimmt er übel) hat erst der Oma gehört, dann der Mama und jetzt dem Baby. Die Bilderwand über dem Bettchen versammelt viel Selbstgemachtes und Gedrucktes.

Bild 2: Sessel: gehört eigentlich zur Couchgarnitur, stand aber immer im Weg rum und hat hier sein perfektes Zuhause gefunden als Sitz-/Vorlesesessel. Und als Fotosessel – hier machen wir alle zwei Wochen ein Foto vom Zwergerl und schreiben vorher mit Kreide auf die Rückenlehne, wie alt sie ist. Pferdebänkchen: Familien-Inventar, ans Baby weitergereicht. Bilder: aus Argentinien, via DaWanda.

Bild 3: Wickelkommode: von Ikea, war braun und stand lange als Anrichte im Wohnzimmer (Oberteil kann man hochklappen), jetzt neu lackiert und viel hübscher. Fußmatte von Shaun, dem Schaf – zu schade zum Füße abtreten. Kleiderstange – früher schwarz und für Stiefel, jetzt hellgrün lackiert und ein Lieblingsstück.

Bild 4: Wimpelkette und 3 Revoluzza-Monster (eins versteckt sich hinter Vorhang), selbstgenäht. Lampe: Lieblingsstück, von Tchibo. Lässt sich herrlich jahreszeitlich dekorieren, mit Monster, Vögeln, Blümchen, Fledermäusen

      

Bild 5: Aus einem alten CD-Regal wurde der perfekte Baby-Schuhschrank. Und wie das bei uns Frauen so ist: immer zu klein. Passt nie alles rein.

Bild 6: Das Bücherregal war mal hellbraun und hässlich, jetzt weiß lackiert mit hellgrüner Rückwand. Platz für Märchen-, Kinder- und Babybücher. Und mehr.

Bild 7: Bücherregal, unterer Teil. Holz-Pinocchio aus Venedig, oberer Teddy selbstgenäht, andere Spielsachen zusammengesammelt von verschiedenen Herstellern und Märkten.

Bild 8: Decke (Turteltauben-Frühlingsquilt), Kissen und Eulen – selbstgenäht.

 

Liebe Besucher, wir sind am Ende unseres Rundgangs angelangt, wir danken für Ihren Besuch und Ihre Aufmerksamkeit und wünschen eine gute Heimreise. 🙂

Das Babyzimmer ist nach wie vor mein Lieblingszimmer, Baby fühlt sich ebenfalls pudelwohl und das war die Hauptsache: Es sollte ein Wohlfühlzimmer werden, dem man ansieht, dass es mit Liebe eingerichtet worden ist. Und das mitwachsen kann. Und wie sehen Eure Babyzimmer aus? Wie sehr hat bei Euch der Nestbautrieb gewütet?

Frisch lackiert: die neue alte Kommode

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Es ist schon ein Weilchen her, als wir bei Ikea eine Kommode gekauft hatten. Praktisch: Das Oberteil ließ sich runterklappen. Was dann eine Wickelkommode sein sollte, diente uns als praktische Anrichte, wenn wir Gäste hatten. Dann: Baby unterwegs. Toll – eine Wickelkommode haben wir ja schon! Nur – die Farbe. Ne, gar nicht mehr schön. Weiß soll sie werden. Man sieht es auf den Fotos nicht so richtig, aber das war so ein komisches gelbstichiges Braun. Bäh.

Man braucht:

  • Schleifgerät
  • Schleifpapier
  • Werkzeug, um die Kommode auseinander zu bauen
  • Lack
  • Pinsel
  • Hörbücher zur Unterhaltung!

Damit die Kommode sich gut lackieren lässt, muss man sie erstmal abschleifen. Die Schubladen auseinanderbauen und los geht’s. Nach dem Schleifen kann man entweder mit Grundierung arbeiten oder wie ich gleich den Lack auftragen – dann allerdings mindestens zwei Schichten. Ich habe sowohl Lack auf Kunstharzbasis als auch Acryllack ausprobiert. Kunstharz ist sehr stoßfest, dafür aber schwerer zu verarbeiten, die Pinsel sind schwer zu reinigen  und Kleidung ist ziemlich unwiederbringlich ruiniert, wenn man sie vollkleckst. Und sie stinkt. Also hab ich mich für Acryl entschieden – zwar nicht so schlag- und stoßfest und es gibt auch nicht so eine schön gelackt glänzende Oberfläche, dafür aber viel einfacher aufzutragen, sparsamer im Verbrauch und einfach mit Wasser zu reinigen statt mit diesen stinkenden Universalverdünnern & Co.

Das Ergebnis: eine schöne weiße Kommode, die Arbeit hat sich gelohnt. Da das Arbeitszimmer zum Babyzimmer wurde, sind die Wände auf den Bildern noch arbeitszimmermäßig in Grau, Blau und Weiß gestrichen. Was schon hängt: die neue Lampe für’s Baby ♥.

Flohmarkt-Schätze

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Ich habe eigentlich kein glückliches Flohmarkthändchen. Die schiere Masse an Sachen macht es mir unmöglich, da einzelne hübsche Schätzchen rauszufischen. Ich werde dann irgendwie betriebsblind und bin schlicht überfordert vom großen Angebot. Also war ich lange nicht mehr unterwegs. Aber in letzter Zeit hab ich immer wieder tolle Flohmarktfunde auf anderen Blogs gesehen, so schöne Sachen! Also hab ich die Tiffyfamilie ins Auto verfrachtet und bin doch mal wieder losgezogen. Und was soll ich sagen… wir sind nicht mit leeren Händen nach Hause gekommen! Wir haben jetzt endlich ein Cluedo-Spiel… das hatte ich schon lange auf der „Haben-Liste“. Und einen Krimi für mich – Kommissar Maigret. Wunderschöne Spitze habe ich auch gefunden. Ansonsten eigentlich lauter Sachen für’s Kind…

Kinderbuch-Klassiker ♥ und wunderschöne Spitze und eine tolle Blechdose…

UND: Das ist in der Dose – ein kleines Kegelspiel aus Holz! Bin ja noch am Überlegen, ob ich es so lasse, oder neu lackiere…

Flohmarkt ist toll 🙂 Ich hab schon eine Persil-Retro-Dose, und das war immer die zweite aus der Reihe, die ich toll fand. Jetzt hab ich sie! Und ein wunderschönes Häwelmann-Buch.

Das ist nämlich ganz wundervoll illustriert.

Und das tollste kommt jetzt: Die Super-Schätzchen. Ein kleines Puppenbett auf Rollen und ein Puppenwagen. Original aus den 70er Jahren. Oooh – ganz entzückend. Da werde ich dann mal Hand anlegen. Bettchen neu streichen, neues Bettzeug nähen… und auch den Puppenwagen überholen. Das wird prima! Und beides zusammen übrigens für – haltet Euch fest – 2 Euro!

Probesitzen: Meine alten Puppen haben schon mal Platz genommen…
So. Und wieder hab ich ein Projekt mehr auf der Liste: General-Überholung von Puppenwagen und Puppenbett… Bericht folgt dann 🙂

Ausgefuchstes Kinderzimmerbild

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Das hier gesehen und ins Herz geschlossen und dann das hier daraus gemacht:

Macht sich prima an der Baby-Bilderwand:

Der Fuchs ist quasi schon mal zum Vorspickeln, denn hier hinter den Kulissen tut sich ja ein bisschen was… neue große Pläne für den Shop! Facebook-Freunde konnten sogar schon einen Blick auf seinen genähten Kumpel erhaschen 🙂