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Männersachen: Krawattentasche

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Fertig für den Adventskalender: die Krawattentasche für den Tiffygatten
Voila, da ist es, das erwähnte Nähprojekt aus dem Buch „Alles, was Fräulein so braucht(Werbung). Es ist mal wieder etwas für den Tiffygatten, nämlich eine Krawattentasche. Praktisch, wenn man(n) unterwegs, nach Termin oder Feierabend den Binder mal abnehmen und sicher verstauen will. Täschchen landete im Adventskalender, wurde schon ausgepackt und kann deshalb nun gezeigt werden 🙂

Der Tiffygatte mag ja gern Kiwigrün (siehe Hemd-Blogeintrag), also wurde die rote Maki-Krawatte durch eine grüne Tiffy-Krawatte ersetzt. Das Tiffylabel (die Erwachsenen-Version ohne Rosa und Bienchen) fand auf der Rückseite Platz, da größer als das Maki-Label.  Und da der Tiffygatte mit seinen Krawatten sehr heikel ist, hab ich die Wollfilz-Tasche noch mit einem Innenfutter versehen – natürlich passend in Grün. Lief alles prima, hat auch gar nicht lang gedauert.

Aus dem Mymaki-Nähbuch: Die Krawattentasche Anbau mit Grünstreifen, da sonst zu schmal (lag nicht am Schnittmuster, sondern an Tiffy) Ganz grün: Mit Innenfutter für heikle Männersachen Rückseite mit Tiffy-Label.

Dann der Praxistest: Die Tasche ist zu schmal! Die breiteren Krawatten finden keinen knitterfreien Platz. Da ist mir beim Zuschneiden und Berechnen der Breite wohl ein Fehler unterlaufen… und insgesamt war gar nicht genügend grauer Wollfilz da. Was Tiffy gar nicht liebt, musste nun sein: Auftrenner her und nochmal von vorne. Naja, fast. Die aufgenähte Krawatte durfte bleiben, aber ansonsten musste das komplette Täschchen nochmal auseinander genommen werden. Neue Innentasche (breiter!) zugeschnitten und die grauen Wollfilz-Außenteile durch grüne Streifen verlängert – was mir sogar richtig gut gefällt! Dann alles nochnal zusammen genäht, Praxistest: Krawatte passt. Puh. Die Knöpfe aus dem Buch habe ich weggelassen – erstens keine so kleinen Knöpfe zur Hand und zweitens schätzt der Gatte Button-down-Hemden überhaupt nicht.

Leider bin ich nicht wirklich gut darin, Reißverschlüsse, Innentaschen und Futter zu verarbeiten – vor allem ohne Anleitung. Beim ersten Mal hat das besser geklappt, als beim zweiten… da sah alles viel ordentlicher aus.

Eins aber habe ich festgestellt: Es macht wirklich richtig Spaß, mit Wollfilz zu arbeiten! Geht leicht (ohne versäubern etc.), sieht toll aus und fasst sich auch noch gut an. Wie schön, dass im Mymaki-Nähbuch (Werbung) noch viele Filzprojekte warten.