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Das holzfällertaugliche Kaminhemd

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Der Tiffygatte hat wieder ein Hemd bekommen. Diesmal quasi eine Wolldecke zum Anziehen, ganz was Warmes, Kuschliges. Als ich den Stoff auf dem Stoffmarkt ausgesucht hatte, sollte es erst ein Weihnachtsgeschenk werden. Aber dann schenkten wir uns den Kurz-Erholungsurlaub mit eigener Sauna und Kamin im Ferienhäuschen. Und was passt da besser hin, als so ein Hemd?

Also hab ich Gas gegeben, damit das Hemd rechtzeitig fertig wird und mit auf die Reise kann. Und mir selbst hab ich ein passendes Shirt gepimpt. Das hatte ich schon so lange vor – die hübsche Elchvorlage stammt aus einem Burda-Heft, ebenso wie das Schnittmuster für das Gattenhemd (Nr. 128 aus der burda style 4/2010). Und der übrige Hemdstoff hat sich geradezu angeboten. Ein hübsches Set – perfekt für kuschlige Kaminabende.

Kurz notiert: Notizbuchhüllen

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Journal Cover | Notizbuchhüllen

Ideal als Geschenk und für den Eigengebrauch: Notizbuchhüllen. Damit sehen schnöde Ringbücher gleich richtig schick aus. Sogar der Tiffygatte wollte eine, halt nicht zu „tüddelig“. Das Tutorial zu den hübschen Dingern gibt es bei Bloom. Das fand ich gleich allerliebst, gerade wegen dem hübschen Patchworkstreifen.

So hübsch: Die eingearbeiteten Patchworkstreifen! Links für Weiblein, rechts für Männlein.

Auch wunderbar geeignet, um Stoffreste zu verwerten! Die Innensseite ist auch sehr hübsch – sieht man aber eigentlich nur, wenn man das Notizbuch auswechselt. (Auch so praktisch: Wenn ein Büchlein voll ist, einfach das nächste rein und weiter geht’s mit Ideen und Notizen.)

Auch innen hübsch - die Damenversion. Herrenversion von innen

Ich habe zusätzlich hinten noch ein schwarzes Gummiband eingenäht. So kann man zusätzliche Blätter und Zettelwirtschaften ins Büchlein packen und alles gut verschließen.

Detail: Das Gummiband. Sehr nützlich, wie ich finde!

Männersachen: Krawattentasche

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Fertig für den Adventskalender: die Krawattentasche für den Tiffygatten
Voila, da ist es, das erwähnte Nähprojekt aus dem Buch „Alles, was Fräulein so braucht(Werbung). Es ist mal wieder etwas für den Tiffygatten, nämlich eine Krawattentasche. Praktisch, wenn man(n) unterwegs, nach Termin oder Feierabend den Binder mal abnehmen und sicher verstauen will. Täschchen landete im Adventskalender, wurde schon ausgepackt und kann deshalb nun gezeigt werden 🙂

Der Tiffygatte mag ja gern Kiwigrün (siehe Hemd-Blogeintrag), also wurde die rote Maki-Krawatte durch eine grüne Tiffy-Krawatte ersetzt. Das Tiffylabel (die Erwachsenen-Version ohne Rosa und Bienchen) fand auf der Rückseite Platz, da größer als das Maki-Label.  Und da der Tiffygatte mit seinen Krawatten sehr heikel ist, hab ich die Wollfilz-Tasche noch mit einem Innenfutter versehen – natürlich passend in Grün. Lief alles prima, hat auch gar nicht lang gedauert.

Aus dem Mymaki-Nähbuch: Die Krawattentasche Anbau mit Grünstreifen, da sonst zu schmal (lag nicht am Schnittmuster, sondern an Tiffy) Ganz grün: Mit Innenfutter für heikle Männersachen Rückseite mit Tiffy-Label.

Dann der Praxistest: Die Tasche ist zu schmal! Die breiteren Krawatten finden keinen knitterfreien Platz. Da ist mir beim Zuschneiden und Berechnen der Breite wohl ein Fehler unterlaufen… und insgesamt war gar nicht genügend grauer Wollfilz da. Was Tiffy gar nicht liebt, musste nun sein: Auftrenner her und nochmal von vorne. Naja, fast. Die aufgenähte Krawatte durfte bleiben, aber ansonsten musste das komplette Täschchen nochmal auseinander genommen werden. Neue Innentasche (breiter!) zugeschnitten und die grauen Wollfilz-Außenteile durch grüne Streifen verlängert – was mir sogar richtig gut gefällt! Dann alles nochnal zusammen genäht, Praxistest: Krawatte passt. Puh. Die Knöpfe aus dem Buch habe ich weggelassen – erstens keine so kleinen Knöpfe zur Hand und zweitens schätzt der Gatte Button-down-Hemden überhaupt nicht.

Leider bin ich nicht wirklich gut darin, Reißverschlüsse, Innentaschen und Futter zu verarbeiten – vor allem ohne Anleitung. Beim ersten Mal hat das besser geklappt, als beim zweiten… da sah alles viel ordentlicher aus.

Eins aber habe ich festgestellt: Es macht wirklich richtig Spaß, mit Wollfilz zu arbeiten! Geht leicht (ohne versäubern etc.), sieht toll aus und fasst sich auch noch gut an. Wie schön, dass im Mymaki-Nähbuch (Werbung) noch viele Filzprojekte warten.

Schlafsäckchen für ein Fast-iPad

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Zwei iPad-Hüllen aus Textilfilz für den Tiffygatten

So ein iPad ist ja ein empfindliches Ding. Damit es nicht friert oder verkratzt, braucht man auf jeden Fall einen kuschligen Schlafsack. Das iPad ist zwar noch nicht bei uns eingezogen, aber der Schlafsack ist schon fertig! Unter anderem dank einer schicken Papp-Attrappe, ich hab ja eine Vorlage für die Maße gebraucht. Die kuschelt sich jetzt gemütlich wahlweise in die weiße oder grüne Hülle aus Textilfilz. Eigentlich sollte es nur eine werden, eine grüne. Aber irgendwie habe ich mich beim Zuschneiden mit den Maßen vertan – der Druckknopf wird sich oben vermutlich nicht schließen lassen, wenn ein echtes iPad einzieht. Außerdem – obwohl extra mit Transferfolie für farbige Stoffe aufgebracht – ist das Bügelmotiv leider extrem grünstichig geworden. Nicht schön.

Die schicke iPad-Papp-Attrappe und die beiden Textilfilzhüllen Bügelbild auf weißem Filz: Hübsch. Bügelbild auf grünem Filz: nicht so hübsch. Versagt: Transferfolie für farbige Textilien.

Also gab es eine zweite, aus wollweißem Textilfilz. Eigentlich dachte ich, das ist eine zu empfindliche Farbe für eine Schutzhülle aber andererseits – Textilfilz lässt sich ja tollerweise waschen. Die Größe passt nun, und auch das Bügelmotiv sieht hier viel besser aus – diesmal mit Transferfolie für helle Stoffe aufgebügelt. Das iPad kann kommen, wir sind bereit 🙂

Wer auch ein iPad basteln möchte, hier die Links zu den Vorlagen

Männersachen: T-Shirts für echte Kerle.

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Wer sich an unsere Halloween-Kürbisse 2010 erinnert, wird auch wissen, für wen wohl dieses T-Shirt war:

AC/DC-Shirt für den Rocker im Tiffy-Gatten :-)
Klick macht’s groß

Let there be Rock! Als großer AC/DC-Fan kam der Tiffygatte mal mit diesen fragwürdigen blinkenden roten Hörnern von einem Konzert zurück. Die dienten dann als Motiv-Vorlage für die Rückseite des Shirts. Die Vorderseite ziert das klassische große Logo – alles schön auffällig in Signalrot. Das Shirt ist übrigens gekauft, nicht selbst genäht. Die Aufdrucke sind aus Flockfolie in Fitzelarbeit ausgeschnitten und aufgebügelt, für die Rückseite (schwarz auf Rot) sogar in zwei Schichten. Am Ärmel habe ich dann noch die Alphabetkünste der Nähmaschine getestet und den Band-Leitspruch eingestickt. Das Hemd ist übrigens auch schon länger hier in Verwendung – genau genommen hat es sich im Adventskalender vom letzten Jahr versteckt, ist also nun quasi 1 Jahr alt.

Konzerttauglich: das neue Shirt, diesmal die Motörhead-Edition.
Klick macht’s groß

Und was hat sich dieses Jahr im Kalender versteckt? Sieh da, ein Kollege! Zum jährlichen Pflichttermin des Tiffygatten, dem Motörhead-Konzert, musste auch endlich mal das passende Shirt her. Also hat sich Tiffy wieder ein schwarzes T-Shirt geschnappt und experimentiert. Diesmal ist die Vorderseite mit Hilfe von Photoshop am PC entstanden, auf T-Shirt-Transferfolie gedruckt und aufgebügelt. Rückseite wie gehabt: rote Flock-Folie, ausgeschnitten und aufgebügelt, ebenso das Pik-Zeichen am Ärmel. Und auch hier, weil es so schön war, wieder mit der Nähmaschine den Kampfspruch eingestickt.

Rock on, Du bester Tiffygatte der ganzen Welt ♥

Aller guten Hemden sind drei.

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Das erste Hemd im Bunde war für mich, quasi der Testlauf, fertig gestellt im Nähworkshop in Susannes Kreativ-Studio. Das war im März 2010, und hier ist das Hemd bzw. die Hemdlbuse. Normalerweise heißgeliebt und oft getragen, vorübergehend lediglich durch den erweiterten Bauchumfang in der Zwangspause.

Da waren es der Hemden drei - und das Hemdnähen ist erstmal vorbei.

Hemd Nr. 2: Gleich für April 2010, zum Geburtstag des Tiffy-Gatten, habe ich es tatsächlich geschafft, ein zweites Hemd fertig zu nähen. Aus grünem Bio-Leinen von Hilco, nach dem Schnitt 128 aus der burda style 4/2010 – allerdings ohne Brusttasche, die wollte der Tiffy-Gatte partout nicht haben. Kiwi-Grün ist eine Favoritenfarbe des Tiffy-Gatten, die Farbe hätte gerne noch etwas kräftiger sein dürfen – war aber einfach nicht aufzutreiben. Warum ich es erst jetzt schaffe, das Hemd mal vorzustellen, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht 🙂

Langärmliges Herrenhemd aus der burda style 4/2010, Modell 128 Bitte ignorieren, dass das eine Damen-Schneiderbüste ist... Die Brusttasche habe ich auf ausdrücklichen Wunsch weggelassen. Und es wird gerne und häufig getragen. Wie schön :-)

Das dritte Hemd sollte – ehrgeiziges Projekt – im Mai 2010 fertig sein. Ebenfalls ein Leinenhemd, auch Bio-Leinen von Hilco, nach dem gleichen Schnitt wie das Hemd für den Tiffy-Gatten (burda style 4/2010, Modell 128). Diesmal allerdings für den Geburtstag vom Tiffy-Vater. Tja, und was soll ich sagen… ich bin recht weit gekommen, dann kam ganz viel dazwischen. Und JETZT, im November, hab ich es endlich geschafft, das Hemd fertig zu nähen. Zum Glück ist der Tiffy-Vater sehr verständnisvoll und hat mir das nicht übel genommen 😉 Ohne die abermalige Unterstützung von Susanne, bei der ich vor einem Jahr meine Nähkurse gemacht hatte etc. hätte ich das gute Stück wahrscheinlich immer noch nicht fertig – also DANKE! Der Vater wollte gerne kurze Ärmel, und so einfach abschneiden, wie ich mir das dachte – das geht dann doch nicht. Nun ist es also mit professioneller Unterstützung endlich fertig und dem neuen Besitzer auch schon überreicht.

Das eingenähte Tiffy-Label weicht vom üblichen Shop-Label ab. Das ist quasi die Erwachsenen-Version – ich wollte Tiffy-Gatten und Tiffy-Vater nicht mit rosa Schrift und Bienchen auf dem Label drangsalieren. Deshalb etwas dezenter, nur der Schriftzug „TIFFY GALORE“ in Weinrot. Die „Dad’s“-Etiketten sind selbst gebastelt, mit Hilfe von einer Retro-Etikett-Vorlage, Photoshop und T-Shirt-Transferfolie. Aufgebügelt einmal direkt ins Hemd und einmal auf weißes Leinen und dran gehängt.

Auch ohne Brusttasche: Wieder Modell 128 aus der burda style 4/2010, nur einer anderen Größe. Die Ärmel: kurz. Nicht so einfach, wie ich gedacht hatte... Aber letztendlich sitzt und passt alles. Jetzt muss es nur wieder Sommer werden. Etiketten und Label made bei Tiffy ;-)

Nun sind es also der Hemden drei –
und damit ist das Hemdnähen auch erstmal vorbei!

Die Schnittmuster werde ich dennoch gut aufheben, wer weiß…