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Babykram: Das Zimmerchen

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Die Ankündigung ist gefühlte Ewigkeiten her. So lange, dass bestimmt alle vergessen haben, dass es überhaupt ein Babyzimmer in Tiffyhausen gibt. Aber ich hatte mal versprochen, das fertige Ergebnis zu zeigen – nachdem wir ja lange gewerkelt, gestrichen, geschliffen, lackiert, genäht und wasweißich was haben.

Alleine die Farbgebung, ach, bis die endlich fest stand: Rosa mit Grün und bissi Braun. Insgesamt ist das Zimmer ein Mix aus ganz viel Selbstgemachten, Wieder-/Weiterverwendetem und gesammelten Fundstücken. Das einzige Möbelstück, das wir neu gekauft haben, war das Kinderbettchen. Alles andere war vorhanden und wurde umgearbeitet, recycelt oder einfach an das Baby weitergereicht. Fotos? Fotos.

   

Bild 1: Bettchen, Vorhang, Teppich: Ikea. Ganter-Lampe (manche halten ihn für eine Gans – nimmt er übel) hat erst der Oma gehört, dann der Mama und jetzt dem Baby. Die Bilderwand über dem Bettchen versammelt viel Selbstgemachtes und Gedrucktes.

Bild 2: Sessel: gehört eigentlich zur Couchgarnitur, stand aber immer im Weg rum und hat hier sein perfektes Zuhause gefunden als Sitz-/Vorlesesessel. Und als Fotosessel – hier machen wir alle zwei Wochen ein Foto vom Zwergerl und schreiben vorher mit Kreide auf die Rückenlehne, wie alt sie ist. Pferdebänkchen: Familien-Inventar, ans Baby weitergereicht. Bilder: aus Argentinien, via DaWanda.

Bild 3: Wickelkommode: von Ikea, war braun und stand lange als Anrichte im Wohnzimmer (Oberteil kann man hochklappen), jetzt neu lackiert und viel hübscher. Fußmatte von Shaun, dem Schaf – zu schade zum Füße abtreten. Kleiderstange – früher schwarz und für Stiefel, jetzt hellgrün lackiert und ein Lieblingsstück.

Bild 4: Wimpelkette und 3 Revoluzza-Monster (eins versteckt sich hinter Vorhang), selbstgenäht. Lampe: Lieblingsstück, von Tchibo. Lässt sich herrlich jahreszeitlich dekorieren, mit Monster, Vögeln, Blümchen, Fledermäusen

      

Bild 5: Aus einem alten CD-Regal wurde der perfekte Baby-Schuhschrank. Und wie das bei uns Frauen so ist: immer zu klein. Passt nie alles rein.

Bild 6: Das Bücherregal war mal hellbraun und hässlich, jetzt weiß lackiert mit hellgrüner Rückwand. Platz für Märchen-, Kinder- und Babybücher. Und mehr.

Bild 7: Bücherregal, unterer Teil. Holz-Pinocchio aus Venedig, oberer Teddy selbstgenäht, andere Spielsachen zusammengesammelt von verschiedenen Herstellern und Märkten.

Bild 8: Decke (Turteltauben-Frühlingsquilt), Kissen und Eulen – selbstgenäht.

 

Liebe Besucher, wir sind am Ende unseres Rundgangs angelangt, wir danken für Ihren Besuch und Ihre Aufmerksamkeit und wünschen eine gute Heimreise. 🙂

Das Babyzimmer ist nach wie vor mein Lieblingszimmer, Baby fühlt sich ebenfalls pudelwohl und das war die Hauptsache: Es sollte ein Wohlfühlzimmer werden, dem man ansieht, dass es mit Liebe eingerichtet worden ist. Und das mitwachsen kann. Und wie sehen Eure Babyzimmer aus? Wie sehr hat bei Euch der Nestbautrieb gewütet?

Frisch lackiert: die neue alte Kommode

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Es ist schon ein Weilchen her, als wir bei Ikea eine Kommode gekauft hatten. Praktisch: Das Oberteil ließ sich runterklappen. Was dann eine Wickelkommode sein sollte, diente uns als praktische Anrichte, wenn wir Gäste hatten. Dann: Baby unterwegs. Toll – eine Wickelkommode haben wir ja schon! Nur – die Farbe. Ne, gar nicht mehr schön. Weiß soll sie werden. Man sieht es auf den Fotos nicht so richtig, aber das war so ein komisches gelbstichiges Braun. Bäh.

Man braucht:

  • Schleifgerät
  • Schleifpapier
  • Werkzeug, um die Kommode auseinander zu bauen
  • Lack
  • Pinsel
  • Hörbücher zur Unterhaltung!

Damit die Kommode sich gut lackieren lässt, muss man sie erstmal abschleifen. Die Schubladen auseinanderbauen und los geht’s. Nach dem Schleifen kann man entweder mit Grundierung arbeiten oder wie ich gleich den Lack auftragen – dann allerdings mindestens zwei Schichten. Ich habe sowohl Lack auf Kunstharzbasis als auch Acryllack ausprobiert. Kunstharz ist sehr stoßfest, dafür aber schwerer zu verarbeiten, die Pinsel sind schwer zu reinigen  und Kleidung ist ziemlich unwiederbringlich ruiniert, wenn man sie vollkleckst. Und sie stinkt. Also hab ich mich für Acryl entschieden – zwar nicht so schlag- und stoßfest und es gibt auch nicht so eine schön gelackt glänzende Oberfläche, dafür aber viel einfacher aufzutragen, sparsamer im Verbrauch und einfach mit Wasser zu reinigen statt mit diesen stinkenden Universalverdünnern & Co.

Das Ergebnis: eine schöne weiße Kommode, die Arbeit hat sich gelohnt. Da das Arbeitszimmer zum Babyzimmer wurde, sind die Wände auf den Bildern noch arbeitszimmermäßig in Grau, Blau und Weiß gestrichen. Was schon hängt: die neue Lampe für’s Baby ♥.

Kissenschlacht

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Längst überfällig: Eine Auswahl der Kissen, die im Frühjahr entstanden sind. Sommerliche Farben wollte ich – also wurden es Gelb und Orange.

Gelbe Kissen mit Ernie See-Slug.

Das große Gelbe ist quasi „Freestyle“, die drei anderen (beide orangefarbene und das runde gelbe) gehen auf tolle Vorlagen von einer meiner Lieblingsseiten zurück, Sew4Home.
Basis waren die „Earth Day“-Kissenideen.

Kissen Orange, Vorderseite Kissen Orange, Rückseite Passend zu den Kissen: die orangefarbenen Vögelchen :-)

Und die orangefarbenen passen ganz prima zu unseren Stoff-Vögeln, da sie aus dem gleichen Stoff sind.

Stoffe:

Uni-Stoffe in Orange und Gelb von Ikea, Vogelstoffe ebenfalls Ikea, Zeitungsstoff via DaWanda, Mini-Zitronenstoff und weißes Leinen von Hilco.