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Herbst-Highlights, Teil 2 mit Rezepten

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Der zweite Teil meiner Herbst-Highlights spielt sich eher in der Küche bzw. am Esstisch ab. Denn im Herbst gibt es wieder ach so leckere Sachen zu ernten, zu essen, einzumachen, anzusetzen… Ich steh eigentlich nicht sonderlich gerne in der Küche – außer Backen, das mach ich eigentlich gerne. Aber für diese feinen Sachen mache ich gerne eine Außnahme:

 

Herbst-Highlight: Zwiebelkuchen | binenstich.de

Zwiebelkuchen backen
Schon letztes Jahr hab ich dieses Rezept getestet – sensationell lecker! Wird ganz klar wiederholt. Besonders schön finde ich die vielen unterschiedlichen verwendeten Zwiebelsorten.

Herbst-Highlight: Holunder!  | binenstich.de
Holunderbeeren sammeln
Irgendwann brauche ich einen Garten mit einem Holunderbaum. Derzeit müssen wir aber mit einem zwar tollen, aber holunderfreien Garten vorliebnehmen. Egal, es macht auch riesig Spaß, zusammen loszuziehen und zu sammeln. Daraus kann man dann ganz feine Sachen machen: Holunderlikör zum Beispiel. Oder dieses weltbeste Holundergelee (Rezepte siehe weiter unten). Das schmeckt meinem Mann so gut, dass ich quasi Verschenkverbot dafür habe. Die Etiketten habe ich faulerweise hier gemacht.

Herbst-Highlight: Äpfel | binenstich.de
Apfelkompott kochen
Zum Glück hat unser Apfelbaum dieses Jahr nur eine ganz bescheidene Ernte abgeworfen. Die vielen Äpfel vom letzten Jahr hätten mich glatt überfordert. Aber gut, so kochen wir bissi Apfelkompott (Rezept siehe weiter unten) und fertig.

Herbst-Highlights | binenstich.de

Rezepte:

Holunder-Himbeer-Gelee

Erst Holundersaft machen: 200 g. Holunderbeeren (ohne Stiele) in 50 ml. Wasser für 5 min. kochen. Dann durch ein ganz feines Sieb, ein Mulltuch oder Ähnliches gießen. Die entstandene Menge Holundersaft abmessen und ca. halb so viel Himbeersirup hinzugeben. Enstprechend deiner gesamten Saftmenge jetzt den Gelierzucker hinzugeben (einfach die Packungsangaben beachten, ich habe hier zum Beispiel den 1:1-Zucker schon ebenso verwendet, wie Gelfix, wo man die entsprechende Menge Zucker selbst dazugibt).  4 Minuten sprudelnd kochen. Dann in Einmachgläser/Schraubgläser etc. füllen und verschließen. Guten Appetit!

Apfelkompott

1/4 l Wasser mit 2 Esslöffen Zucker zum Kochen bringen. 500 g Äpfel (geschält, geviertelt oder geachtelt und entkernt) dazu geben und zugedeckt bei schwacher Hitze kochen lassen, bis sie weich und etwas glasig sind. Achtung, das geht je nach Sorte ganz schön fix! Den Saft mit Zitronensaft oder Weißwein abschmecken. Wer mag, kann auch noch etwas Zimt dazugeben. Und ab ins Einmachglas/Schraubglas/etc. damit!
Schmeckt super zu Pfannkuchen, Waffeln, einfach so im Schüsselchen als Nachtisch…

Holunderbeeren-Likör:

600 g. Holunderbeeren (ohne Stiele) eine Stunde in 1,2 l Wasser köcheln lassen. Dann abseihen und dabei die Beeren gut ausdrücken. Ich hatte dann 850 ml. Holundersaft. Abkühlen lassen.
Dann mit 280 g. Zucker, 3 Pck. Vanillinzucker, 5 Gewürznelken und einer großzügigen Prise Zimt nochmal aufkochen und 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. Wieder abseihen und abkühlen lassen. Wenn der Saft lauwarm ist, 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma dazukippen. Und wenn er kalt ist, 425 ml Rum dazu. Fertig.
Wird übrigens recht süß – Likör halt. Das nächste Mal werde ich dennoch etwas weniger Zucker nehmen.

Einen wunderschönen Herbsttag wünsch ich euch!
Ich werde heute wohl nochmal Holunder-Himbeer-Gelee machen, soweit es mein dämlicher Hexenschuss zulässt.

Apfel-Kürbis-Herbstblätter-Rauschen.

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Nach einem kurzen, heftigen Wintereinbruch ist jetzt der Herbst zurückgekehrt, wie es aussieht. Zeit für einen kleinen Schnelldurchlauf, was uns der Herbst so an Aktivitäten, Ausflügen, Köstlichkeiten und Deko-Ideen gebracht hat.

Nach der wunderbaren → Naturkinder-Idee haben wir alle zusammen Herbstlaub gesammelt. Fast alle, Kater ist zuhause geblieben. Aber Mann, Kind, Hund und ich waren unterwegs. Kind und ich haben hinterher die Blätter auf Draht aufgezogen und zu Kränzen gemacht. Der gelbe Kranz hängt hübsch an der Wand und ist aus Ahorn-Blättern, der rote Kranz dient als Kerzenschmuck und ist aus roten Birnenbaumblättern.

Die weißen Kürbisse von neulich sind einfach weiß geblieben. Ohne zusätzliche Bemalung und Verzierung. Schlicht ist schön und Zeit war knapp.

Wir waren auf der → Kürbisausstellung in Ludwigsburg. Und auch kurz im ganz zauberhaften Märchengarten. Ein Highlight für die kleine Maus. Aber auch Kürbis-Gucken stand hoch im Kurs, es gab auch ganz unglaubliche Kunstwerke zu sehen. Der Besuch dort gehört mittlerweile fest zu unserem Herbst-Programm.

Der Apfelbaum hat dieses Jahr wieder alle Register gezogen und uns mit Äpfeln überschüttet. Neben klassischem Apfelkuchen habe ich dieses Jahr auch Apfelmus, Apfelringe, Apfelkompott und Bratapfelmarmelade (→ Rezept von titatoni, Variante mit in Amaretto eingelegten Rosinen!) gemacht. Das Kind liebt die Apfelchips und isst sie schneller weg, als ich gucken kann. Und es sind immer noch ganz viele Äpfel übrig…

Auch ganz lecker diesen Herbst: Zwiebelkuchen nach → Enies Rezept von hier. Wirklich sehr zu empfehlen!

Und nun noch ganz kurz vor knapp: Happy Halloween!

Herbstschätze: nussig, fruchtig, hochprozentig.

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Spätsommer, Altweibersommer – Hauptsache Sonne.  Da macht ein schöner Herbstspaziergang noch viel mehr Spaß. Weil man da soviel findet. Nüsse zum Beispiel. Oder Schneewittchen-Äpfel. Die werden wohl beim nächsten Sonntagssüß verwertet. Und Holunder. Der ist schon verwertet.

Rezept für Holunderbeeren-Likör:

600 gr. Holunderbeeren
1,2 l. Wasser

280 gr. Zucker
3 Pck. Vanillinzucker
5 Gewürznelken
Zimt

0,5 Fläschen Bittermandelaroma
425 ml. Rum

Holunderbeeren (von den Stielen gezupft) eine Stunde in 1,2 l Wasser köcheln lassen. Dann abseihen und dabei die Beeren gut ausdrücken. Ich hatte dann 850 ml. Holunderbeerensaft. Abkühlen lassen.

Dann mit Zucker, Vanillinzucker, Nelken und einer großzügigen Prise Zimt nochmal aufkochen und 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. Wieder abseihen und abkühlen lassen. Wenn der Saft lauwarm ist, 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma dazukippen. Und wenn er kalt ist, den Rum dazu. Fertig.

Wird übrigens recht süß – Likör halt. Das nächste Mal werde ich dennoch etwas weniger Zucker nehmen.