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Herbst-Highlights, Teil 3

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Ist das nicht ein Bilderbuch-Herbst? Weil es im letzten Herbst-Highlights-Teil so schön war, geht es heute nochmal ab in die Küche! Im Herbst kann man nämlich auch ganz herrlich Zwetschgen sammeln, Tomaten ernten, Kürbisse ernten/kaufen und jede Menge Hochprozentiges ansetzen. Küchenschürze umbinden, los geht’s:

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Zwetschgen sammeln
Wer keine Lust hat, bis zu 2 kg Zwetschgen zu entsteinen, der sammelt (oder kauft) einfach weniger und macht statt Kuchen draus Kompott (Rezept siehe weiter unten). Ist viel weniger Arbeit, geht ruck-zuck und schmeckt unglaublich lecker zu Waffeln oder ähnlichem. Und da wir die Zwetschgen schon gesammelt (es gibt hier zum Glück ein paar Obstwiesen, wo man das darf) und eingekocht haben, geht es jetzt an den Genießer-Punkt auf Liste: Waffeln backen und Kompott dazu essen!

Tomatenketchup & Tomatensoße
Tomaten aus eigenem Anbau schmecken so gut, dass wir eigentlich immer alles ratzeputze aufessen. Dieses Jahr hab ich aber von der wirklich reichlichen Ernte einiges gerettet: Ich wollte nämlich endlich mal Tomatensoße (ich hab dieses Rezept getestet) und Tomatenketchup selber machen! Die Grillsaison ist zwar rum, aber mit Kleinkind im Haus ist Ketchup eh immer oben auf der Favoritenliste. Wir werden also demnächst mal wieder Würstchen im Schlafrock zum Vesper machen, dazu hausgemachtes Ketchup. Yay!

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Kürbissuppe & Kartoffelsuppe kochen
Ich koche zwar jedes Jahr die gleiche Kürbissuppe, aber die liebe ich auch über alles. Aber vielleicht probiere ich ja dieses Jahr mal ein neues Rezept aus… Hat jemand sensationell leckere Tipps?

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Likör & Schnaps ansetzen

Dieses Jahr hatten wir ganz viel Pfefferminze. Ich habe insgesamt mal drei Sorten eingepflant, die mische ich immer bunt durcheinander und mache daraus natürlich Tee – aus frischen und getrockneten Blättern – und ich habe Sirup gekocht. Außerdem hab ich erstmals Pfefferminzlikör angesetzt. Geht ratzfatz und schmeckt ziemlich lecker!

 

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Zwetschgen-Kompott
1/8 l Wasser mit 2 Esslöffeln Zucker zum Kochen bringen. 500 g Pflaumen (halbiert und entsteint) zugeben. Eine Zimtstange oder Zimtpulver hinzugeben, je nach Geschmack 3 Nelken und dann bei schwacher Hitze weich kochen. Vorsicht, das geht ruck-zuck, dann werden sie matschig! Die Zimtstange und die Nelken rausfischen,  in Gläser füllen und auf Waffeln/Pfannkuchen etc. mit Zwetschgenkompott freuen!

Ein paar Herbst-Highlights habe ich noch… weiter geht’s dann bald in Teil 4…

Jahresrückblick 2012:
Genäht, gemacht, gekocht, gebacken

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Was für ein Jahr! So viel ist passiert, Gutes und Trauriges. Die tollen Sachen überwiegen aber eindeutig, wenn ich so zurückschaue. Wir haben ganz wunderbare Dinge mit unserem Kleinzwerg erlebt und unternommen und Stella ist als neues vierbeiniges Familienmitglied zu uns gestoßen. Allerdings mussten wir ein paar Monate vorher leider ein liebgewonnenes anderes Mitglied, den Kater Willi, verabschieden.
Wir haben ein Haus gesucht und keins gefunden, uns aber dann mit der Wohnung besser arrangiert – auch ohne mein kleines eigenes Traum-Nähzimmerchen… Das wird die Zeit schon alles bringen. Wer weiß, von wo aus ich den nächsten Jahresrückblick schreibe.

Und ich habe genäht. Mein erstes Kleidungs-Nähjahr! Und auch sonst haben wir hier allerhand gebastelt, gemacht, gekocht und gebacken.

Januar, Februar, März
Beendetes Langzeitprojekt: die Sophia-Carry-All-Tasche. Und Plan zum Kleidungnähen in die Tat umgesetzt: mein zweites Kleid, ein Rock, ein Shirt und Kleidchen fürs Kindchen.


April, Mai, Juni
Ostern, Gattengeburtstag, Vatergeburtstag und der beginnende Sommer… da wurden Herrenhemden, Kleider und Kleidchen genäht. Und ein paar Taschen.

    

Juli, August, September
Mehr Kleider, mehr Röcke und noch ein Herrenhemd. Dazu eine endlich fertiggestellte Geschenk-Decke. Und ein neuer Mitbewohner mit vier Pfoten.

Oktober, November
Im Jahresrückblick 2011 hatte ich schon überlegt, mich vielleicht mal an einen Mantel zu trauen. Dank eines Sew-Alongs von Catherine hab ich es dann tatsächlich gewagt und mir einen grünen Wintermantel genäht. Mein erster Mantel! Und das erste Mal, dass ich Walkstoff verarbeitet habe. Und der Hund muss auch nicht mehr frieren und hat einen kleinen Lodenmantel bekommen. Außerdem hab ich zum ersten Mal selbst einen Adventskranz gemacht. Zum ersten Mal eine bzw. zwei Laternen fürs Kind gebastelt. Zum ersten Mal Zwiebelkuchen gebacken. Wieder Kürbisse geschnitzt und den Herbst genossen.

 

Dezember
Im Dezember dann wie immer der Endspurt. Wider aller Vernunft auch noch ein Weihnachtskleid mit ins Programm gepackt. Dazu der 2. Geburstag vom Kind – dafür gab es ein frisch restauriertes Puppenbett und einen Puppenschlafsack – , die Winterkleiderkollektion vom kleinen Fräulein, allerlei Selbstgemachtes zum Fest, Weihnachtsgeschenke… Dazu kamen mein erstes Lebkuchenhaus, drei Adventskalender – einen für’s Kind mit 24 frisch genähten Säckchen, einen für die Tiere (da das Töchterlein so gerne Leckerlis verfüttert, hat sie den glaub ich fast mehr geliebt als ihren eigenen) und einen für Chef und Chefin – den teilen wir uns immer, jeder füllt 12 Packerl und dann wird abwechselnd geöffnet.  Außerdem hat Stella eine Hundegarderobe für ihre Halsbänder, Leinen und den Hundemantel bekommen. Zum ersten Mal Apfelmus eingekocht – pur, mit Zimt und mit Birne. Außerdem Bratapfel-Marmelade, ebenfalls eine Premiere, sowie Weihnachtsmandeln, Holunder-Himbeer-Gelee und Gewürznüsse. Und vier verschiedene Liköre angesetzt. Für all diese feinen Geschenke aus der Küche hab ich mir selbst ein Geschenk gemacht und die wunderbare Emmeline Apron genäht.
 
  

Als Fazit kann ich sagen, dass ich meine Vorhaben von 2011 umgesetzt habe:

  • Ich habe den Shop umstrukturiert und das erste Jahr mit reinem Schnittmusterverkauf hinter mir. Und bin sehr glücklich damit. Ich habe allerdings weit weniger Schnittmuster umgesetzt, als ich geplant, gewollt und gezeichnet habe. Einfach aus Zeitmangel. Das soll 2013 besser werden.
  • Ich habe Langzeit-Projekte beendet, die aus Zeitmangel oder wegen Schwangerschaft in der Ecke gelandet waren – Sommerkleider, die Sophia-Carry-All-Tasche… allerdings wartet das Sofa noch immer auf neue Kissenbezüge. Das steht also noch auf der Liste.
  • Ich habe weiterhin Kleidung genäht – unter anderem den Mantel!
    • 8 Kleider für mich
    • 9 Kleider für das kleine Fräulein
    • 3 Herrenhemden
    • 3 Taschen
    • 1 Mantel
    • 3 Röcke
    • 4 Tops/Oberteile
    • 2 Blusen
    • Sonstiges: 2 Küchenschürzen, 1 Hundemantel, 1 Quilt

Was kommt 2013?

Natürlich will ich weiterhin Kleidung nähen. Kleider, Röcke, vielleicht mal einen Schlafanzug, endlich neue Kissenbezüge, eine Jacke nach meinem Mantelschnitt, nur ohne Volants… neue Stoffe und Schnitte ausprobieren. Ich möchte aber auch mehr Zeit für den Shop haben, damit ich endlich mal die ganzen geplanten Tierchen nähen zum Leben erwecken kann. Und ich will unbedingt früher mit der Weihnachts- und Geburtstagsplanung anfangen. Das war diesen Dezember doch extrem hektisch. Vielleicht auch einfach mal das eine oder andere weglassen.
Außerdem freue ich mich schon jetzt darauf, gemeinsam mit dem Kind so vieles zu entdecken: Ausflüge in die Umgebung, Erkundungstouren in die Natur, Bastelrunden daheim und im Garten… der Weihnachtsmann hat uns dafür unter anderem mit dem Naturkinder-Buch (Werbung) bedacht! Viele wunderbare Ideen und Inspirationen. Ein anderes tolles Buch für alle, die mit Kindern gerne draußen sind: Steine, Federn, Muscheln (Werbung).

Ja, ich freue mich auf 2013!

Mein Rückblick 2011 ist übrigens hier zu finden. 2010 hab ich vergessen, 2009 gab es dafür auch schon einen kleinen.

Mehr DIY-Jahresrückblicke findet Ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Leckereien

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Ich komme nicht allzu oft zum Lesen von Zeitschriften. Aber es gibt ab und zu so ein paar besondere Exemplare, für die mache ich eine Ausnahme. Sweet Paul gehört dazu. Und weil ich Sweet Paul so liebe, verschenke ich ihn auch gerne. Perfekter Geschenkbegleiter: Hausgemachter Baileys, das Rezept steht praktischerweise im aktuellen Winter-Sweet-Paul.

Herbstschätze: nussig, fruchtig, hochprozentig.

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Spätsommer, Altweibersommer – Hauptsache Sonne.  Da macht ein schöner Herbstspaziergang noch viel mehr Spaß. Weil man da soviel findet. Nüsse zum Beispiel. Oder Schneewittchen-Äpfel. Die werden wohl beim nächsten Sonntagssüß verwertet. Und Holunder. Der ist schon verwertet.

Rezept für Holunderbeeren-Likör:

600 gr. Holunderbeeren
1,2 l. Wasser

280 gr. Zucker
3 Pck. Vanillinzucker
5 Gewürznelken
Zimt

0,5 Fläschen Bittermandelaroma
425 ml. Rum

Holunderbeeren (von den Stielen gezupft) eine Stunde in 1,2 l Wasser köcheln lassen. Dann abseihen und dabei die Beeren gut ausdrücken. Ich hatte dann 850 ml. Holunderbeerensaft. Abkühlen lassen.

Dann mit Zucker, Vanillinzucker, Nelken und einer großzügigen Prise Zimt nochmal aufkochen und 20 bis 30 Minuten köcheln lassen. Wieder abseihen und abkühlen lassen. Wenn der Saft lauwarm ist, 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma dazukippen. Und wenn er kalt ist, den Rum dazu. Fertig.

Wird übrigens recht süß – Likör halt. Das nächste Mal werde ich dennoch etwas weniger Zucker nehmen.