Babydecke

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Fertig: Die Fliegenpilz-Decke

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Immer schön, wenn ein Langzeitprojekt endlich fertig ist 🙂 Erinnert Ihr Euch noch an den Sommquilt, den ich für das Baby genäht hatte? Der kam nicht nur beim Baby gut an, sondern auch meine Mutter war begeistert. Deshalb ging hier postwendend eine Bestellung ein für nochmal so eine Decke. Bitte mit Pilz-Stickerei.

Und jetzt (unglaublich viele Monate später) ist sie endlich fertig und ist da, wo sie hingehört: Auf der roten Couch. Zusammen mit einem Kissen und zwei Eulen, die ich passend zur Decke genäht hatte.

Babykram: Der Wichtel-Sommer-Quilt

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Er ist fertig geworden, ganz kurz vor knapp aber doch noch rechtzeitig zum Einpacken und mitnehmen. Nun ist er also zurück aus dem Sommerurlaub der Tiffy-Familie und hat heute Zeit gefunden für ein kleines Fotoshooting: der Wichtel-Sommer-Quilt für das Tiffybaby, ein weiteres Stück aus der Rubrik „Babykram„.

Letztendlich ist der Quilt doch ganz anders geworden, als gedacht. Ursprünglich wollte ich ja Charm Packs verwenden und konnte mich nicht zwischen→  diesen und → diesen entscheiden. Dann aber habe ich unverhofft Stoff geschenkt bekommen. Und zwar von meiner Oma, der Urgroßoma vom Tiffybaby. Und da war klar: DARAUS muss der Quilt werden. Mit Stoffen von der Uroma. Das ist was ganz Besonderes und richtig Schönes. Viele der Stoffe waren rot-weiß, also hab ich mal geguckt, was ich noch alles in rot-weiß habe und los gings.

Ein hübsches und einzigartiges Sammelsurium. Mit Hilco-Stoffen, Designer-Stoffen aus den USA und Schweden (=Ikea-Stoffe 🙂 ) und manch anderem, was sich im Laufe meiner kurzen Nähkarriere so angesammelt hat.

Nach dem → Fuchsigen Herbstquilt mit kleinem Fuchs und dem → Turteltauben-Frühjahrsquilt mit Eule brauchte ja auch die Sommerdecke ein Thema. Auf der Suche nach passenden Stickereien bin ich dann über diese süßen Pilze, den Wichtel und sein Wichtelhaus gestolpert. Klar, das passt zu rot-weiß. Also wird es eine Wichteldecke. Fehlt nur noch der Wichtel, und auch der war schnell gefunden und genäht. Es wurden sogar gleich drei, eine kleine Wichtelfamile, die raschel, knistert, klingelt und rasselt.

Die Suche nach einem passenden Deckenmuster war schon schwieriger, aber dann habe ich auch hier hübsche Vorlagen gefunden, die ich für mein Format passend abgewandelt habe: Dieser → wunderbare Eulenquilt von Elizabeth Hartman von Oh Fransson. Ich habe eine zusätzliche Bordüre rundum genäht und auch sonst ein paar Dinge geändert und eigene Formate verwendet. Das Grundmuster fand ich jedoch sehr hübsch und auch die Idee der „wonkily stright lines“, mit denen sie die Decke abgenäht hatte, sehr hübsch (also quasi bewusst krumme Linien). Hab ich für die Außenteile verwendet. Für mehr war keine Zeit und außerdem wollte ich, dass die Decke sehr weich fällt – dafür darf sie nicht zu eng abgenäht werden. Ansonsten ist der Mittelteil recht unkompliziert – halbierte und ganze Charm-Pack-Stoffecken, die aneinandergenäht werden. Oder eben passend zugeschnitten, wie in meinem Fall, da ich ja keine Charm Packs verwendet habe.

Stickereien:

Wichtel:

Weitere Babyquilts:

 

Auf meinem Blog möchte ich dir zeigen, wie magisch, bunt und schön das Leben sein kann.

Babykram: Fuchsiger Herbst-Quilt

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Fuchsiger Herbstquilt für das Tiffybaby

Es ist noch nicht Herbst. Ich weiß. Aber ich wollte unbedingt die schönen Sherbet-Pips-Stöffchen verarbeiten. Und insgesamt, mit den Grautönen und dem gedeckten Rot, sieht das einfach herbstlich aus. Dazu die Rückseite aus Fleece – kuschlig und warm. Also hat das Baby nun einen Frühjahrs– und einen Herbstquilt. Die Tipps haben ein bisschen geholfen – dank Obertransportfuß, größerer Stichlänge und von der Mitte aus quilten wellt sich die fertige Decke nicht mehr so sehr, wie die erste.  Ich habe es nicht über’s Herz gebracht, die Sherbet Pips zu zerschneide. Also hab ich sie einfach in der vorgeschnittenen Charm-Pack-Größe gelassen und komplett verarbeitet.

Herbst-Quilt Schritt-für-Schritt (Maße und Zutaten siehe weiter unten):

1. Stoffeteile 1000 Mal hin- und herschieben, bis die Anordnung passt. 2. Anordnung mit möglichen Kombi-Stoffen testen und welche auswählen 3. Alles zuschneiden und für's Nähen zurechtlegen 4. Stück für Stück nähen - erst die kurzen Längsstreifen annähen

5. Dann die Querstreifen und die außeren Längsstreifen annähen 6. Schließlich die roten Randstreifen annähen 7. Dann Volumenvlies, Rückseite und Vorderseite mit Sicherheitsnadeln fixieren. 8. Hübsch quilten (abnähen), Kante rum, besticken und: voilá!

Und natürlich ist mir klar, dass bei so süßen Hingucker-Mustern wie den Sherbet Pips alles Weitere an Zierkram ein bisschen überladen ist. Aber dennoch habe ich die Decke mit etwas Handstickerei bedacht – eine Eule, der Babyname, ein schlafender Fuchs (weil doch fuchsiger Quilt) und noch mein Logo plus Entstehungsdatum. Und damit es richtig fuchsig wird, gab es noch einen kleinen Stofffuchs dazu. Jeder Decke ihr kleines Tierchen 🙂 Zum Frühlingsquilt gibt es eine passende grüne Eule, zum Herbstquilt nun ein kleines Füchslein.

Detail: Fuchsstickerei und Lieblingsstoffe mit Hunden und schaukelnden Mädchen Mehr Detials: Eulenstickerei, mehr Hunde, Stofffuchs Rückseite: Fleece in Rot, restliche Stoffteile in umgekehrter Applikation Der fertige Quilt. Fertig zum Entern und Kuscheln!

Ich bin ziemlich verliebt in die Decke. Die Farben, die Stoffe… so hübsch. Und kaum hab ich nun die Sherbet Pips verarbeitet, kommt Aneela Hoey schon mit der Vorschau für die nächste allerliebsten Stöffchen daher: Little Apples. Schon auf der *haben-will*-Liste notiert.

"Taugt zum Kuscheln" sagt der Fuchs.

Falls jemand auch noch ein Charm Pack rumliegen hat und auch so eine Decke nähen möchte –

hier noch die „Zutaten“ und Maße für den Herbst-Quilt:

  • Ein Charm Pack, in meinem Fall „Sherbet Pips“, benötigt werden 35 der kleinen Stoff-Vierecke.

Dunkelgrau-gepunkteter Stoff:

  • Für die kurzen Längsstreifen: 28 Streifen á 4,5 x 13 cm
  • Für die zwei langen äußeren Längsstreifen: 2 Streifen á 4,5 x 105 cm
  • Für die Querstreifen: 8 Streifen á 4,5 x 60 cm.

Bei einem Stoff, der 140 cm breit ist und doppellagig liegt (also 70 cm breit ist), benötige ich also 9 Streifen á 4,5 cm, die ich dann entsprechend kürze.

  • Für den roten Randstreifen: 2 Streifen á 6,5 x 88 cm und 2 Streifen á 6,5 x 105 cm.
  • Die Kante (hellgrau gepunktet): Einen Streifen mit einer Gesamtlänge von 4 metern x 7 cm (Zusammennähen aus kürzeren Streifen). Wie man so eine Kante (das „Binding“) näht, ist hier auf Youtube schön erklärt.
  • Stoff-Fuchs: Anleitung hier
  • Stickereien: Vorlagen für Eule hier, für Fuchs hier.

Die fertige Decke misst ca. 110 x 85 cm – so groß muss dann also auch der Stoff für die Rückseite und das Volumenvlies für die Füllung sein.

"Taugt zum Kuscheln" findet auch das Baby. :-)

Babykram: Die Decke – Teil 1

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Projekt in Arbeit: Der Baby-Kuschel-Quilt

Wer hier ein bisschen mitgelesen hat, weiß ja: Die Babydecke ist quasi ein recht langfristiges Projekt. Die Stoffe hatte ich schon im Herbst bestellt, leider kamen sie nie ann. Bis die Ersatzlieferung auf den Weg gebracht werden konnte, waren nicht mehr alle gewünschten Stoffe der Kollektion vorhanden, so dass ich einige Ersatzstoffe mitgeliefert bekam und die restlichen bei anderen Händlern zusammen suchte. Und dann war es endlich soweit: Alle Stoffe da – es kann losgehen. Von einer Freundin bekam ich dann sogar eine schicke grüne Matte, einen Rollschneider und ein Lineal geliehen, damit ich das mal testen kann.

Inzwischen bin ich froh, dass ich die Ersatzstoffe dazu bekommen habe – die waren Gold wert. Der Stoff für das so genannte Sashing – die hellen Streifen zwischen den Blocks – war ursprünglich nicht eingeplant, stammt aber auch aus der Love Birds-Kollektion von Riley Blake und ist ganz leicht gepunktet – passt ganz wundervoll. Insgesamt habe ich also Stoffe der  Love Birds-Kollektion verwendet, dazu welche aus Kiss me von Suzanne Ultman und ein paar Basic-Stoffe vom Stoffmarkt.

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Die Vorlage kommt vom Moda Bake Shop: Building Blocks Baby Quilt. Nicht zu schwierig für einen Quilt-Anfänger wie mich, aber doch sehr hübsch. Die Vorderseite ist soweit fertig. Nächste Schritte: ein paar Stickereien, dann die Rückseite, das Binding – also die Kante (möglichst mit schicken Briefmarken-Ecken) und schließlich das Quilten, um alle drei Schichten zu verbinden (Vorderseite, Volumenvlies, Rückseite). Also noch viel zu tun…

Baby-Quilt-Decke: Puppig kuscheln

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naeh-themaRosa-rosig-geblümelt: Für eine Freundin und ihr Baby (nicht schwer zu erraten – ein Mädchen!) habe ich diese süße Babydecke genäht:

Süße Baby-Quilt-Decke

Am liebsten würde ich diese süße Kuscheldecke selbst behalten. Aber da ich eindeutig zu alt für eine Babykuscheldecke bin und auch keinen adäquaten Nachwuchs vorzuweisen habe… muss ich sie wohl hergeben. Ich hab mich sehr gefreut, endlich mal die hübschen PUPPIgen Motive von MyMaki verwenden zu können – von ihr ist das Design für das Webband, das große Webbetikett und die Bügelmotive aus Velours. Die Anleitung für die Babydecke gibt es übrigens bei Farbenmix. Dazu habe ich passende rot- und rosafarbene Stoffe sowie hellen Kuschel-Fleece ausgesucht, die Rückseite ist ganz rot.

Material für die kuschlige Baby-Quilt-Decke Das Ergebnis: Puppige Baby-Quilt-Decke

Das Schöne an so einer Kuschel-Baby-Decke: Sie kann ein wirklich langfristiger Wegbegleiter werden. Als Unterlage für die ersten Lebenswochen, später als Kinderwagen-Decke und dann als Kuscheldecke. Ich weiß von einer Bekannten, dass die ihre Kinderdecke bis Anfang 20 mit ins Bett genommen hat 🙂 Naja, für Kuschliges ist man ja eigentlich nie zu alt.

Süße Kuscheldecke für ein Baby